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Aachquelle
Touristische Informationen:
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| Bild: der "Eingang" zum Aachtopf. |
| Ort: |
A81 Ausf Engen, B31 bis Aach, im Ort.
(47°50'48.05"N, 8°51'29.18"O)
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| Typ: |
Karstquelle,
Quelltopf, Malm
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| Dimension: |
siehe Tabelle.
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| Last update: | $Date: 2007/08/09 08:03:16 $ |
| Weg des Wassers von der Donauversickerung |
| Länge | 11,7 km |
| Gefälle | 1,5 % |
| Geschwindigkeit | 195 m/h |
| Schüttung: |
| Mittel | 8590 l/s |
| Max | 24100 l/s |
| Min | 1310 l/s |
| Quellhöhle: |
| Länge | 400 m |
| Tiefe (unter der Quelltopfoberfläche) | 18 m |
| Wasserspiegel | 481 m N.N. |
| Einzugsgebiet | 240 km² |
| abtransportierte Kalkmenge | 3000 m³ |
Geschichte
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| Bild: die eigentlich Quelle. Unterhalb der Brücke beginnt die Quellhöhle. |
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| 1705 | erster Bericht über den Wasserverlust zwischen Immendingen und Möhringen. |
| 1719 | erste Vermutung über die Verbindung des Aachtopfs mit der Donauversickerung. |
| 1886 | ein Helmtaucher erkundet den Eingangsbereich des Aachtopfes. |
| 1962 | Jochen Hasenmayer dringt im Aachtopf bis 300 m vom Eingang vor. |
| 1963 | tödlicher Unfall eines Tauchers in der Aachquellhöhle. |
| 1969 | Jochen Hasenmayer dringt im Aachtopf bis 400 m vom Eingang vor. |
| 1979 | tödlicher Unfall eines Tauchers in der Aachquellhöhle. |
| Mitte der 80-er Jahre | Harald Schetter beginnt mit der Weiterforschung. |
Bemerkungen
Der Aachtopf ist die Quelle der bei Tuttlingen versickerten
Donau.
Dies wurde durch Färbeversuche nachgewiesen.
Das Wasser versickert im Weißen Jura beta und tritt in der Aachquelle im Weißen Jura zeta wieder aus.
Das heißt, daß es aus älteren, tieferen Schichten in jüngere, höhere Schichten geflossen ist.
Dies ist nur dadurch möglich, daß die Sedimente am Südrand der Schwäbischen Alb steiler fallen, als das Gefälle des Wassers.
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| Bild: Blick zum Ausfluß des Quelltopfs in die Aach. |
Aus der kurzen Durchflußzeit, der Temperaturkonstanz und der
geringen Klärung des Wassers schließt man, daß es gut
ausgebildete Hohlräume durchflossen haben muß.
Diese müssen nicht groß genug sein, um das Befahren zu
ermöglichen, aber immerhin so groß, daß sie dem Wasser nur
minimalen Widerstand entgegen setzen.
Der Aachtopf selbst bildet einen kleinen See.
Das Wasser steigt, ähnlich wie beim
Blautopf, von unten aus einer Quellhöhle auf.
Diese Quellhöhle wurde von Jochen Hasenmayer 1962 auf 300 m und 1969
auf 400 m betaucht.
Sie führt sehr geradlinig in N-Richtung.
Dabei entdeckte Hasenmayer nach etwa 130 m eine große Halle, in der er
auftauchen konnte und die er Strömungsbahnhof nannte.
Im Jahr 1971 entdeckte er Sinterbecken und Tropfsteinreste in 17 m Tiefe, was
beweist, daß die Höhle einst eine lufterfüllte Bachhöhle
gewesen sein muß.
Neben dem Aachtopf selbst gibt es noch 11 weitere kleine Quellen, die sich
unterhalb im Fluß und im Uferbereich befinden.
Siehe auch