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Süddeutsche Schichtstufenlandschaft


Der Begriff Süddeutsche Schichtstufenlandschaft bezeichnet das gesamte Gebiet vom Main bis zum Südrand der  Schwäbischen Alb und vom Rheingraben bis zum Ostrand der  Fränkischen Alb. Diese Landschaft ist durch ihre geologische Struktur in Stufen eingeteilt. Solche Stufenbildner und ihre Stufen sind:

  1. der Untere Muschelkalk und das Bauland,
  2. der Obere Muschelkalk und das Gäuland,
  3. der Schilfsandstein im Keuper,
  4. der Kieselsandstein im Keuper und der Virngrund,
  5. der Stubensandstein im Keuper und das Schönbuch,
  6. die Kalkschichten des Unteren Lias und die Filderebene,
  7. der Eisensandstein im Dogger bildet nur eine schwache Stufe, meist direkt unter dem Albtrauf,
  8. der Massenkalk des Malm oder Weißen Jura bildet den Albtrauf mit rund 300 m Höhe (Schwäbische Alb) und die Albhochfäche,

Die Schichtstufen, vor allem die Träufe von  Schwäbischer Alb und  Fränkischer Alb, haben sich schon in der Tertiär- oder Kreidezeit gebildet. Seither verlagern sie sich durch die fortschreitende Verwitterung immer weiter in E- bzw. SE-Richtung. Die leichte Kippung der Schichten nach SE erfolgte im Pliozän.

Das Rückschreiten des Albtraufs läßt sich an Zeugenbergen erkennen, also Überbleibseln der ehemaligen Hochfläche, die vor der Stufe stehen, und somit angeben wie weit die Stufe früher mindstens reichte. Die bekanntesten Zeugenberge sind

Diejenigen Stufen, die aus verkarstungsfähigem Gestein bestehen, weisen in der Regel Höhlen auf. Dazu gehören


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