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19-Lachter-Stollen


Touristische Informationen:

Ort: In Wildemann, oberer Ortsteil, vom Bohlweg beschildert, Parkplätze in der Bahnhofstraße.
Öffnungszeiten: Mai-Okt, täglich, 11, 14 und 15:30
Nov-Jan, täglich, 11
25-DEC-06-JAN, Feb-Apr 11.00 und 14.00 Uhr
An Feiertagen und in den Ferien zusätzliche Führungen
Eintrittspreise: Erw 6,-, Ki 4,-, Kurkarte 1,- Ermäßigung, Stud 4,-, Grp (> 20 P.) Erw5,-, Ki 3,-
Typ: Wasserlösungsstollen des Silberbergbaus
Licht: elektrisch
Dimension: L=8,800m, T=8-10°C.
Führungen: L=500m.
Literatur:  
Adresse: 19-Lachter-Stollen, Am Sonnenglanz, D-38709 Wildemann, Tel: 05323-6111
Kurverwaltung Wildemann, Bohlweg 5, 38709 Wildemann, Tel: 05323-6111, Fax: 05323-6112
Stand:$Date: 2008/07/01 20:33:44 $

Geschichte

 
1551Bau begonnen, kurz danach jedoch wieder eingestellt.
1570Wiederaufnahme der Arbeiten.
1690Fertigstellung.
1924Stillegung.

Geologie

Der Stollen befindet sich in der Grauwacke, die von einzelnen Erzgängen durchsetzt ist.


Bemerkungen

Der 19-Lachter-Stollen in Wildemann diente dazu, aus höher gelegenen Gruben das Wasser abzuleiten. Das Entwässern wird in der Bergmannssprache als lösen bezeichnet, der Stollen war also ein Wasserlösungsstollen (Entwässerungsstollen). Durch den Stollen konnten eine Reihe von Oberharzer Gruben, die vorwiegend auf dem Zellerfelder Hauptzug bauten, entwässert werden. Die wichtigste war die Grube Caroline.

Der Lachter ist ein altes Bergwerksmaß, das ähnlich wie die Elle regional unterschiedliche Längen bezeichnete. Im Harz bezeichnete er eine Länge von etwa 1,92 Metern. Der Stollen wurde nur mit Schlägel und Eisen aufgefahren, die Vortriebsleistung je Mann und Schicht betrug 1cm.

Allerdings wurden vom Stollen aus auch Erze aufgeschlossen und abgebaut, vor allem nach dem Abteufen des Blindschachts Ernst-August.


Siehe auch


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