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Karstkundlicher Wanderweg Neuhaus/Pegnitz


Touristische Informationen:

Ort: Neuhaus an der Pegnitz.
Öffnungszeiten: keine Einschränkungen
Eintrittspreise: frei
Typ: Karstwanderweg
Licht: nicht nötig
Dimension: L=13km.
Führungen: nein
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse:
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden.
Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.
Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:51 $

Geschichte

 
04-OKT-1936Wanderweg eingeweiht.
2002Wege neu markiert.
2004neue Erklärungstafeln aufgestellt.

Bemerkungen

Der karstkundliche Wanderweg von Neuhaus an der Pegnitz existiert bereits seit vielen Jahren. Er wurde 1936 vom Fränkischen Albverein markiert, auf eine Anregung von Richard G. Spöcker hin, dem großen alten Mann der fränkischen Höhlenforschung. Im Jahr 2004 wurde er jedoch mit neuen Erklärungstafeln ausgestattet, die den Wanderer über die wichtigsten Punkte informieren. Der 13km lange Rundwanderwanderweg startet am Bahnhof in Neuhaus an der Pegnitz und ist mit grünem Punkt in weißem Feld markiert. Er führt in vier bis fünf Stunden Gehzeit unter anderem zur Schauhöhle  Maximiliansgrotte. Auch die Höhlenruine  Vogelherdgrotte liegt am Weg. An der Maximiliansgrotte, anch knapp der Hälfte des Weges, hat man die Möglichkeit zur Einkehr in der Gaststätte Grottenhof.

Der Weg führt insgesamt an zehn Stationen vorbei, die das ganze Spektrum des fränkischen beziehungsweise oberpfälzischen Karstes zeigen. In Neuhaus sieht man eine Karstquelle mit Quellteich und den Hinterbrunnen.

Nun führt der weg aus dem Ort hinaus durch ein flaches Trockental. Nach einiger Zeit erreicht man die recht kleine Distlergrotte. Im weiteren Verlauf kommt man dann an die Mysteriengrotte, die auch nur wenige Meter tief ist, aber einen recht imposanten Eingang besitzt. Über die Schlieraukapelle erreicht man schließlich die Maximiliansgrotte.

Von hier führt der Weg durch den Wald zu verschiedenen Dolomitfelsen. Es beginnt mit der Weissingkuppe, die neben malerischen Felsen und Hohlwege einen Pilzfelsen zu bieten hat, bei dem am Fuß eine Gesteinsschicht fast vollständig verwittert ist, so dass er nur noch auf einem ganz schmalen Fuß steht. Bergab gelangt man zu einer charakteristischen Lösungsdoline.

Nun steigt der Weg wieder an zur Steinernen Stadt. Dieses beliebte Kletterrevier ist durch sein außergewöhnlichen Felsformationen und überhängenden Felsen geprägt. An Klüften haben sich auch hier Hohlwege mit fast senkrechten Wänden gebildet. Höhlenähnliche Durchschlupfe und Gesichter im Fels machen den Ort zu einem fast unwirklichen Platz.

Etwas weiter gelangt man zur Vogelherdgrotte, eine Höhlenruine, die das letzte Stadium in der Entwicklung einer Höhle zeigt. Und schließlich kommen wir noch zu den Opfersteinen, einer weitern durch die Verwitterung geprägten Dolomitformation. Nun führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Landschaft zurück nach Neuhaus.


Siehe auch


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