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| Bild: Schloß Lichtenstein, oberhalb des Echatztals, vom Höhleneingang aus. |
| Ort: | In Honau an der B 313/312, 10km südlich von Reutlingen. |
| Öffnungszeiten: |
APR bis NOV 1. Sonntag im Monat 10-17. [2012] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 1,50, Kinder (6-14) EUR 0,80, Kinder (0-5) frei. Gruppen (10+): Erwachsene EUR 1, Kinder (6-14) EUR 0,50. [2012] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | L=170m, T=10m, A=557m N.N. |
| Führungen: | D=10min. |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: |
Schmid, Stirn, Ziegler, Schriftleiter: Hans Binder (1972):
Die Olgahöhle in Honau,
Abh. Karst- u. Höhlenkunde, Reihe A, Heft 7, München 1972.
(Auch als Sonderdruck erhältlich). |
| Adresse: |
Schwäbischer Albverein, Ortsgruppe Honau, Herr Saur.
E-mail: |
| Stand: | $Date: 2012/01/10 09:08:32 $ |
| 1874 | von Johann Ziegler bei Steinbrucharbeiten entdeckt. | |
| 1875 | Eingang und Wege ausgebaut, Beleuchtung durch Kerzenlicht. | |
| 1884 | elektrische Beleuchtung. | |
| 1891 | Schaffung eines zweiten Eingangs. | |
| 1939 | unter Naturschutz gestellt. | |
| 1968 | Aufkauf des Geländes mit Hotelgebäude und Höhle durch die Evangelisch-Methodistische Kirche. | |
| 1972 | Wiedereröffnung mit neuer elektrischer Beleuchtung. | |
| 1985 | Verwaltung durch den schwäbischen Albverein, Ortsgruppe Honau. |
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| Bild: Wasserrad an der Echatz, am Höhleneingang. Die Wasserkraft lieferte den Strom für die erste Höhlenbeleuchtung. |
Die Olgahöhle ist die erste elektrisch beleuchtete Höhle in Deutschland. Weltweit hatte nur eine Höhle überhaupt früher elektrisches Licht, die Kraushöhle bei Bad Gams in der Steiermark (Österreich). Der Strom wurde ursprünglich mit der Wasserkraft der Echaz von einem Generator erzeugt. Das Wasserrad ist nur 20m vom Eingang der Olgahöhle entfernt auch heute noch zu besichtigen.
Die Olgahöhle wurde nach Königin Olga von Württemberg benannt. Die schriftliche Ermächtigung Ihrer Majestät war bis in die dreißiger Jahre am Höhleneingang angeschlagen.
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| Bild: der Nordgang. |
Bei der Olgahöhle handelt es sich um eine
Tuffhöhle.
Sie gehört damit zu den seltenen
Primärhöhlen.
Die Olgahöhle wurde beim Abbau des Kalktuffs entdeckt. Der Kalktuff wurde von der Echaz, die durch Honau fließt, abgelagert. Sie hat einen 18 ha großen Kalktuffklotz aufgebaut, die Hohe Au, auf dem die Stadt Honau steht. Der Abbau von Bausteinen ist allerdings seit langem eingestellt.
In der Olgahöhle ist die Entstehungsgeschichte der Höhle deutlich zu erkennen. Die beiden fast parallelen Gänge verlaufen quer zum Tal und sind nacheinander entstanden.
Zu dieser Zeit muß ein mindestens 80 m breiter Wasserfall über eine etwa 10 m hohe Stufe gestürzt sein. Dieser Wasserfall führte mit seinen Kalkablagerungen zum stetigen Wachstum des Überhangs.
Ob durch Wachstum vom Boden aus oder durch Verbruch des Überhangs, ein 80 m langes Stück des Überhangs schloß sich und wurde so zur Höhle. Dieser Vorgang wiederholte sich wodurch ein zweiter, fast paralleler Gang entstand.
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| Olgahöhle Gallerie |
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| Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck. |
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