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Zoolithenhöhle

Gailenreuther Höhle - Gaillenreuther Höhle


Touristische Informationen:

Ort: Burggaillenreuth, südlich von Muggendorf. Kat. Nr. D109.
Öffnungszeiten: verschlossen.
[2009]
Eintrittspreise: verschlossen.
[2009]
Typ: Karsthöhle, paläontologische und archäologische Funde
Licht: nein
Dimension: L=969m, A=437m asl.
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur: K.G. Poll (1972): Die Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth und ihre Beziehung zum fränkischen Höhlen- und Kluftsystem, Erlanger Forsch. (B), 5: 63-76; Erlangen.
Brigitte Hilpert (2004): Der Beginn wissenschaftlichen Arbeitens in Höhlen, Die Befahrung der Zoolithenhöhle bei Burggaillen-reuth durch Joh. Fr. Esper (1774). Natur und Mensch, Nürnberg 2004
(1972): Die Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth/Ofr., 200 Jahre wissenschaftliche Forschung 1771-1971, 131pp, ISBN: 3922135072
Adresse: Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken e.V., Schloss Almoshof, Almoshofer Hauptstr. 51, 90427 Nürnberg, +49-911-383213 (only Wed 20-22).
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:48 $

Geschichte

 
1602erstmals urkundlich erwähnt.
1774Funde von Vielfraß-, Höhlenbären- und Menschenknochen durch Rosenmüller.
1971bereits zuvor bekannte Fortsetzung sowie bisher unbekannte Teile entdeckt.

Bemerkungen

Die Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth ist eine sogenannte historische Höhle. Damit ist gemeint, dass sie bereits vor hunderten Jahren von Menschen besucht und erforscht wurde, dass sie also ihre eigene Geschichte hat und ebenso Teil der Geschichte der Wissenschaften geworden ist. Aufgrund dieser Wichtigkeit und um sie zu schützen ist die Höhle heute geschlossen und kann nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem betreuenden Höhlenverein besichtigt werden. Doch obwohl die Höhle keine Schauhöhle ist, möchten wir sie hier kurz vorstellen. Ihre Bedeutung für die Erforschung des Höhlenbären ist immens, und sie ist häufig in der Literatur zu finden.

Der Eingang befindet sich am Fuß einer Felswand unweit von Burggaillenreuth. Die Höhle ist vor allem an ihrem Verschluß leicht zu erkennen, der doch an die ehemalige deutsch/deutsche Grenze erinnert. Entgegen anderslautender Gerüchte gibt es jedoch keine Selbstschußanlagen. Ein Portal ermöglicht den bequemen Zugang zu einer geräumigen Halle, auch wenn man sich öfters mal ein bischen bücken muß. Am Ende der Halle führt eine eiserne Leiter einige Meter hinunter, in eine Folge von kleineren Hallen, Schächten und Gängen. Der großräumigere Teil der Höhle ist mit Holzstegen und Eisenleitern erschlossen und kann recht einfach befahren werden. Dennoch handelt es sich um eine unausgebaute Höhle mit Kletterstellen, Engstellen und Schlufen. Ein Höhepunkt ist die Löwengrube, eine hohe Halle, die zwei außergewöhnlich hohe, schlanke Stalagmiten und eingesinterte Höhlenbärenschädel enthält.

Die Zoolithenhöhle war lange unter dem Namen Gaillenreuther Höhle bekannt. Sie wird bereits 1602 esrtmals urkundlich erwähnt, und zwar von Magister Johannes Bonius als Anhang in einem Stadtplan von Bamberg.


Siehe auch


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