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Schillerhöhle oder Schillingshöhle
Touristische Informationen:
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| Bild: Blick nach oben im Höhlengang. Das Gangprofil ist kluftartig, die Wände weisen keinen Sinterschmuck auf. |
| Ort: |
Von Bad Urach B465 nach Münsingen, nach 2km links ab nach
Wittlingen, von Wittlingen 30min. Fußweg zur Ruine Hohenwittlingen,
am Nordhang des Bergvorsprungs.
(73,Kc58)
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| Typ: |
Kalkhöhle, Ganghöhle, Malm
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| Dimension: |
L=120m, B=1-2m, H=3-4 m
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| Literatur: |
Dr. David Friedrich Weinland (1876):
Rulaman.
siehe auch
Rulaman
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| Adresse: |
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| Stand: | $Date: 2007/08/09 08:02:08 $ |
Bemerkungen
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| Bild: der Hauptgang der Höhle ist leicht begehbar. |
Im Jahr 1341 soll ein Herr von Schilling hier
verunglückt sein.
Darauf wird der Name der Höhle zurückgeführt.
Die Schillingshöhle spielt eine wichtige Rolle in dem Buch
Rulaman
von David Friedrich Weinland, sie wird unter dem Namen
Tulkahöhle als Wohnhöhle eines Stammes von Steinzeitmenschen
ausführlich beschrieben.
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| Image: cave visitors inside the cave. |
Der Rulamann ist der erste Versuch, wissenschaftliche Erkenntnisse über
die Urzeit, populärwissenschaftlich zu verarbeiten.
Dabei ist spannende Unterhaltung herausgekommen, die auch heute noch gut zu
lesen ist.
Die Schillerhöhle diente als Vorlage für die Höhlenbeschreibung
im Buch.
Ein Nachweis für die tatsächliche Besiedlung der Höhle in der
Steinzeit konnte bisher allerdings nicht gefunden werden.
Der Stammsitz der Familie Weinland befindet sich auf
der gleichen Felsnase, in der sich die Schillerhöhle befindet.
Durch die räumliche Nähe war ihm diese Höhle sehr gut bekannt.
Deshalb lag es natürlich nahe sie als Vorlage zu benutzen.
Die Höhle wurde viele Jahre lang einmal im Jahr elektrisch beleuchtet.
Dies wird inzwischen nicht mehr gemacht um die Besucherzahl und damit die
Beschädigungen an der Höhle etwas zu reduzieren.
Aber sie ist frei zugänglich und recht einfach zu begehen.
Allerdings sind keine Wege ausgebaut.
Man geht zuerst einen fast horizontalen Gang entlang, der meist angenehm breit
und sehr hoch ist.
Am Ende macht die Höhle eine Kurve und der Gang führt einige Meter hinunter zu
einer Art lehmgefülltem See.
Man sollte vermeiden diesen Lehm zu betreten.
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| Schillerhöhle Gallerie |
Siehe auch