| Ort: |
Von Ulm B311 44km bis nach Obermarchtal, rechts ab nach Zwiefalten.
Von Reutlingen/Tübingen B312 bis Zwiefalten.
An der Straße von Zwiefalten nach Hayingen, 3km N von Zwiefalten.
(73,Kc59)
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| Öffnungszeiten: |
April bis Oktober täglich 10-18.
November bis März nach Vereinbarung.
[2007]
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| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 2,70, Kinder (4-12) EUR 2,20.
Gruppen (20+): Erwachsene EUR 2,40.
[2007]
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| Typ: |
Karsthöhle,
Ganghöhle, Aktive Wasserhöhle, Malm
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| Licht: |
elektrisch
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| Dimension: |
L=723m, VR=60m, Vermessen: 263m.
Wasserschüttung: Mittel=600 l/s
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| Führungen: |
L=70m, D=10min, V=35.000/a [2005].
Besichtigung per Kahn.
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| Literatur: |
Kleiner Führer durch die Friedrichshöhle Wimsen
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| Adresse: |
Naturerlebnis Wimsener Höhle, Wimsen 1, 72534 Hayingen-Wimsen, Tel: +49-7373-915260, Fax: +49-7373-915378.
E-mail:
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| Stand: | $Date: 2008/04/01 06:46:27 $ |
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| 1447 | erste urkundliche Erwähnung. |
| 09-AUG-1803 | Besuch des Kurfürsten Friedrich I. von Württemberg. |
| 1910 | erste Vermessung der Höhle durch den Topograph Haug. |
| 1953 | erste Erforschung durch Taucher der Gruppe Eschenbach - Göppingen. |
| 1959 | Durchtauchen des Siphons bei 90m durch Gerhard Wellhöfer und Entdeckung von weiteren 200m. |
| 1964 | Vermessung des neuen Teils durch Alexander Wunsch und Jochen Hasenmayer. |
| bis 1975 | Ertauchung weiterer 400m durch Jochen Hasenmayer. |
| ab 1995 | Neuvermessung der vorderen Teile durch die Höhlenforschungsgruppen HFGK und INGO (jetzt HFGOK). |
Die Friedrichshöhle ist frei zugänglich und im Eingangsbereich auch
recht groß.
Eine Befahrung mit dem Kahn ist leicht möglich.
Das ist natürlich eine Folge der Stauung des Höhlenbachs für die
Mühle, was aber wohl bereits vor Jahrhunderten geschehen ist.
So wurde die Höhle bereits seit Jahrhunderten mit Holzkähnen befahren.
Natürliches Ende jeden Besuchs ist der Siphon nach etwa 70m.
Die Forschung in der Friedrichshöhle begann somit eigentlich erst Ende der
1950er Jahre, als die Betauchung des Siphons mit neuen Tauchgeräten
möglich wurde.
Unter anderen war auch Jochen Hasenmeyer dabei
beteiligt.
Nach dem ersten Siphon wurde ein weiteres 200m langes trockenes Stück
entdeckt, dann folgt ein weiterer Siphon.
Dieser war über Jahrzehnte hinweg das Ende des technisch Machbaren.
Erst im Jahr 2006 konnte er erfolgreich durchtaucht werden und danach eine
weitere trockene Fortsetzung entdeckt werden.
Allerdings ist dies so schwierig und aufwändig, daß es wohl nicht in
absehbarer Zeit zu weiteren Forschungstätigkeiten kommen wird.
Wimsen selbst ist eine ehemalige Mühle mit Gasthaus, die zum Schloß
Ehrenfels gehört.
Zu diesem Gasthaus gehört auch eine Forellenzucht direkt vor dem
Höhleneingang im Quellwasser der Ach.
Die Forellen findet man dann auf der Speisekarte der Gaststätte wieder.
In der ehemaligen Mühle wird seit einigen Jahren ein Film über die
Erforschung der Friedrichshöhle gezeigt.