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| Ort: | Von der A9 Ausf Lauf/Hersbruck folgt man der B14 nach O, kurz vor Sulzbach-Rosenberg zweigt die Straße nach Trondorf ab. Ab hier folgt man der Beschilderung durch Trondorf bis zum Wanderparkplatz bei der Osterhöhle. Vom Parkplatz 5 min (200m) Fußweg. |
| Öffnungszeiten: |
Ostern bis Oktober, So + Fei ab 14 oder nach telefonischer Vereinbarung. ÖZ der Waldschänke: Ostern bis Oktober, Sa 14-24, So+Fei 10-20 |
| Eintrittspreise: | Erwachsene EUR 2, Kinder EUR 1,50. |
| Typ: | Kalkhöhle, Malm (Dolomit) |
| Licht: | Taschenlampen werden gestellt |
| Dimension: | L=185m. |
| Führungen: | L=130m, HU=30m, D=30min. |
| Literatur: |
Günter Schneider (1988):
Allgemeine Beschreibung zur Lage, Geschichte und Geologie der Osterhöhle,
Tagungsband, 33. Tagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher, Neukirchen 1988.
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| Adresse: |
Waldschänke Osterhöhle, Neidsteiner Str. 8, 92259 Trondorf-Neukirchen, Tel: 09663-1718.
Lydia Rösch, Adam-Stegerwaldstr. 8, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel: 09661-6962. E-mail: |
| Stand: | $Date: 2008/10/09 18:42:14 $ |
| 800 v Chr. | erste Funde im Eingangsbereich der Höhle aus der Hallstadtzeit. | |
| 1630 | erstmals urkundlich erwähnt. | |
| 1783 | erwähnt in Leinberger Die Beherrscher von Sulzbach. | |
| 1789 | erwähnt in den Beiträgen zur Urgeschichte Sulzbachs vom fürstlichen Hofmedikus und Geschichtsschreiber Schleiß von Löwenfeld. | |
| 1905 | Schaffung eines künstlichen Eingangs, Vergitterung des natürlichen Schachts, Bau der Waldschänke. | |
| 1935 | Ausbau der Waldschänke in ihrer heutige Form. |
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| Bild: Eingangsportal mit Biergarten. |
Bevor man die Osterhöhle bemerkt, sieht man bereits die malerisch gelegene Waldschänke. Sie wurde an den Fels, direkt unter dem Höhlenportal gebaut. Der Eingang zur Höhle befindet sich unter einem 9m breiten und 12m hohen Felsdach. Der ursprüngliche Zugang ist ein Schacht über den Eingangsportal. Nach dem Bau eines künstlichen Zugangs wurde er vergittert. Lediglich ein Einflug für Fledermäuse wurde freigelassen.
An verschiedenen Stellen der Höhle wurden Gefäßscherben aus der Eisenzeit gefunden.
Die Höhle ist sehr düster, was vor allem an den schwarz
überzogenen Wänden liegt.
Natürlich trägt die Beleuchtung mit Karbidlampen auch nicht zu einer
gleichmäßigen Ausleuchtung der Höhle bei.
Doch gerade diese Situation macht aus einem Besuch der Osterhöhle ein ganz
besonderes Erlebnis.
Neben der
Schellenberger Eishöhle ist dies die letzte Schauhöhle in
Deutschland, die noch mit Karbidlampen geführt wird.
Die Vermutung, dass die schwarze Substanz auf den Höhlenwänden Ruß ist, ist durchaus berechtigt. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Höhle mit Fackeln, Karbidlampen, Öllampen und Kerzen besucht. Allerdings haben chemische Untersuchungen der schwarzen Substanz einen sehr hohen Gehalt an Mangan erbracht. Mangan kommt in den Juraablagerungen in Spuren vor und wird durch chemische Prozesse im Porenwasser umgelagert. Die Anreicherung von Mangan in Fugen und Klüften kann häufig beobachtet werden. Allerdings ist es relativ selten, dass Höhlenwände in großem Maßstab mit Mangan überzogen sind. In der Osterhöhle muß davon ausgegangen werden, dass die Höhle schon vor den ersten Besuchen durch Menschen schwarze Wände besaß.
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