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Kuhstall
Touristische Informationen:
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| Bild: Kuhstall, Zeichnung: Christian Gottlob Hammer (1779-1864), Stich: Johann Gottfried Frenzel (1782-1855). |
Geschichte
Bemerkungen
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| Bild: der Kuhstall, Postkarte zwischen 1901 und 1921. |
Der Kuhstall ist wohl die bekannteste Höhle im Elbsandsteingebirge.
Wobei man sie eigentlich als Naturbrücke bezeichnen muss.
Die große Durchgangshöhle befindet sich im Fuße des Neuen
Wildensteins (337m asl), auf dem während des 15. Jahrhunderts die Burg
Wildenstein thronte.
Heute ist nur noch wenig von dieser Befestigung übrig geblieben.
Man erreicht die Ruine über die Himmelsleiter, eine enge Kluft mit einer
Treppe.
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| Bild: der Kuhstall, Postkarte zwischen 1890 und 1905. |
Die Naturbrücke wurde im 19. Jahrhundert bekannt und wurde bald eine der
wichtigsten Sehendwürdigkeiten der sächsischen Schweiz.
Im Jahr 1824 wurde ganz in der Nähe die Gaststätte Berggasthaus
errichtet und der Ort konnte von der Endhaltestelle der Kirnitzschtalbahn recht
einfach zu Fuß oder mit PAcktieren erreicht werden.
Wie so häufig wurde auch hier der Tourismus durch den Ausbau der Eisenbahn
verstärkt.
Die Existenz einer Einkehr war sicherlich auch ein Pluspunkt.
Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt, es gibt zwei Theorien.
Die eine ist die Tatsache, dass die Höhle im Dreißigjährigen
Krieg von der Bevölkerung der umliegenden Orte als Versteck für ihr
Vieh benutzt wurde.
Die andere Theorie geht davon aus, daß die Höhle von den Raubrittern
auch Burg Wildenstein benutzt wurde, um gestohlenes Vieh unter zu bringen.
Die Höhle bildete sich direkt oberhalb einer tonreichen Schicht.
Durch den hohen Tonanteil ist das Gestein weicher, aber auch wasserstauend.
Klüfte, entstanden durch tektonische Kraftem, das weichere Gestein und das
Wasser im Fels, das zu Frostbruch und der Auflösung der Mattrix des
Sandsteins führte, sind die Ursachen der Höhlenbildung.
Siehe auch