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Kammerbacher Höhle

Frau Holle Höhle - Hilgershäuser Höhle - Hohlstein


Touristische Informationen:

Ort: Zwischen Kammerbach und Hilgershausen. Bei Bad Soden-Allendorf, Meisner, Nordhessen.
Öffnungszeiten: Im Sommer Schlüssel bei der Tourist-Info Bad Sooden-Allendorf.
Tourist-Info: Ganzjährig Mo-Fr 9-17, Sa 9-12.
Höhle: 15-MAY to 15-SEP.
[2015]
Eintrittspreise: Eintritt EUR 10, Schlüsselpfand EUR 20.
[2015]
Typ:  Karsthöhle
Licht: keines, Taschenlampe mitbringen
Dimension: L=50m, B=20m, H=12m.
Führungen: nein
Fotografieren: Erlaubt
Zugänglichkeit: Weg erfordert Trittsicherheit
Literatur: Karl Kollmann (1993): Der Hohlstein bei Hilgershausen, in: Geschichte des Dorfes Hilgershausen, Bad Sooden-Allendorf 1993, S. 98-119
Adresse: Tourist-Info, Landgraf-Philipp-Platz 1, 37242 Bad Sooden-Allendorf, Tel: +49-5652-95870. E-mail: contact
Naturpark Meißner Kaufunger Wald, Wolfteroder Straße 4a, 37297 Berkatal-Frankershausen, Tel: +49-5651-952125, Fax: +49-5657-213933. E-mail: contact
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Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.
Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:45 $

Geschichte

 
1267erstmals urkundlich erwähnt.
25-MAR-1938zum Naturdenkmal erklärt.

Bemerkungen

Die Kammerbacher Höhle wird gerne als die größte Höhle Hessens bezeichnet. Mit der größten Höhle ist aber üblicherweise die Längste gemeint, und das ist in Hessen das Herbstlabyrinth-Adventhöhlen-System mit etwa 3,500m Länge. Die Kammerbacher Höhle besteht nur aus einer einzigen Halle, diese hat aber beeindruckenden Dimensionen. Sie ist 50m lang, 20m breit und bis zu 12m hoch. Damit ist sie der größte Höhlenraum in Hessen.

Die Höhle ist in ganz besonderem Maße in Sagen und Märchen eingebunden. So wird sie meist mit der Figur der Frau Holle in Verbindung gebracht. Auch waren hier Blumenopfer und Zeremonien mit dem als wundertätig angesehenen Wasser des kleinen Höhlensees üblich. Diese Traditionen stammen wohl aus vorchristlicher Zeit und wurden noch bis ins 19te Jahrhundert ausgeübt. Ursprünglich wurden sie wohl mehrfach im Jahr, wahrscheinlich angelehnt and den Mond ausgeübt. Am Schluß wurden sie nur noch an einem bestimmten Tag des Jahres durchgeführt. Der Kult hatte deutliche Bezüge zur Fruchtbarkeit.

Die Höhle ist mit einem eisernen Gittertor verschlossen. Im Winter ist zum Schutz überwinternder Fledermäuse keine Besichtigung möglich. Im Sommer ist die Höhle frei zugänglich. Die Befahrung selbst macht keine Schwierigkeiten, aber eine gute Lampe und festes Schuhwerk sind sehr zu empfehlen.


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