| Ort: |
Katzenkopf, 54666 Irrel.
(49.8516225, 6.4536148) |
| Öffnungszeiten: |
APR bis 03-OCT So, Fei 14-17. [2026] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 4, Kinder (0-16) EUR 1. Gruppen: Pauschal EUR 40, Erwachsene EUR 4, Kinder (0-16) EUR 1. [2026] |
| Typ: |
Luftschutzbunker
Westwall
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | T=10 °C. |
| Führungen: | |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Westwallmuseum Panzerwerk "Katzenkopf", Katzenkopf, 54666 Irrel, Tel: +49-6525-492.
E-mail: |
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| 1937 | Beginn des Baus. |
| 1939 | Fertigstellung. |
| JUL-1976 | Freilegung des ehemaligen Panzerwerkes durch die Freiwillige Feuerwehr Irrel. |
| 1979 | Westwallmuseum eröffnet. |
Das Westwallmuseum Irrel liegt in der Eifel nahe der deutsch-luxemburgischen Grenze. Es befindet sich in einem Bunker des ehemaligen Westwalls mit dem Namen Panzerwerk Katzenkopf, das von 1937 bis 1939 erbaut wurde. Mit einigen anderen Panzerwerken wurde es errichtet um die Hauptverbindungsstraße Köln–Luxemburg zu sichern. Es ist das am nördlichsten gelegene Panzerwerk des Westwalls.
Das Panzerwerk "Katzenkopf" ist ein Bunker des Typs B-Werk mit abgesetztem 6-Scharten Panzerturm und Tunnelanlage. Die B-Werke waren die größten und am besten ausgestatteten Bunkeranlagen des Westwalls, es gab insgesamt 32 davon. Der Name ist einfach die Ausbaustärke als Abkürzung, B ist 1,5 m Wand- und Deckenstärke. Deshalb wurde dieser Name auch nach außen vermieden, um dem Gegner keinen Hinweis auf die Ausbaustärke der Werke zu geben. Stattdessen wurde ein Eigenname gewählt, meist ein Tiername oder Flurname, wie in diesem Fall "Katzenkopf".
Der Bunker hatte eine erhebliche Größe, allein in den oberen Geschossen befanden sich insgesamt 45 Räume verschiedener Größe. Das waren die Mannschaftsräume für die 84 Mann starke Besatzung. Aber auch Wachräume, Kampf- und Beobachtungsräume, Sanitätsbereich, Toiletten- und Waschraum, Munitionsräume, Lagerraum, Küche, Fernmeldezentrale und Kraftstation befinden sich hier. Im unteren Geschoss der Anlage befinden sich zwei Stollen mit einer Gesamtlänge von 138 Metern. Einer ist die Verbindung zum abgesetzten Sechs-Scharten-Panzerturm. Der zweite endet in der Brunnenkammer, der bunkereigenen Wasserversorgung.
Die Kraftstation hatte 2 Stromaggregate die von Dieselmotoren angetrieben wurden. Mit dem produzierten Strom wurden über 60 Elektromotoren für Lüfter und Wasserpumpen, das elektrische Heizsystem angetrieben. Auch die Beleuchtung wurde elektrisch betrieben.
Der Bunker war mit verschiedenen Waffensystemen ausgestattet. Da gab es 2 Sechs-Scharten-Panzertürme mit je 2 sMG 34. Im Bunker selbst gab es Festungsflammenwerfer und Maschinengranatwerfer. Die Anlage hatte auch noch einen Artillerie- und ein Infanteriebeobachtungsturm zur Rundumbeobachtung und zur Leitung des Feuers.
Wie viele andere militärischen Anlagen wurde auch der Bunker 1947 von den Alliierten gesprengt. Die damalige französische Besatzungsmacht zerstörte das Obergeschoss und schüttet den Bunker anschließend zu. Danach war er nicht mehr zugänglich und war jahrzehntelang vergessen. Hier war das Infanterieregiment 39 aus Düsseldorf stationiert, das sich 1976 hier traf. Bei diesem Anlass ergab sich die Idee den Bunker wieder zugänglich zu machen und als ein Museum zur Geschichte des Westwalls wiederzueröffnen. Die Freiwillige Feuerwehr Irrel begann im Juli 1976 ehrenamtlich und unentgeltlich den Bunker zu öffnen, zu stabilisiern und das Museum einzurichten. Auf der Oberfläche wurde eine Gedenkstätte für die über 4000 Gefallenen und Vermissten des Regiments errichtet.