Besucherstollen Oberes Schloß


Touristische Informationen:

Ort: Oberes Schloss 2/Burgstraße, 57072 Siegen.
(50.8755067, 8.0302445)
Öffnungszeiten: Ganzjährig Di-So, Fei 10-17.
Geschlossen 01-JAN, Karfreitag, Karsamstag, Pfingstsamstag, 01-MAI, Tag der Deutschen Einheit, 24-DEZ, 25-DEZ, 26-DEZ, 31-DEZ.
[2026]
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 5, Kinder (0-18) free, Studenten (-26) EUR 2, Behinderte EUR 2.
Gruppen (10+): Erwachsene EUR 4.
Bunker Burgstraße 13: Erwachsene EUR 8, Kinder (6-18) EUR 4.
[2026]
Typ: SubterraneaBergwerksreplik
Licht: LightElektrisches Licht
Dimension: L=150 m.
Führungen: selbstgeführt
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur: Joachim Stahl (1980): Bunker und Stollen für den Luftschutz im Raum Siegen Verlag die Wielandschmiede, Kreuztal 1980, S. 29 ff., S. 39.
Adresse: Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Oberes Schloss 2 / Burgstraße, 57072 Siegen, Tel: +49-271-404-1930.
Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt.
Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden.
Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.

Geschichte

25-MÄR-1905 Einweihung des Siegerlandmuseums.
08-JUL-1938 Schaubergwerk am Westfalentag eröffnet.

Geologie

Bemerkungen

Der Besucherstollen Oberes Schloss ist ein Teil des Siegerlandmuseums, das sich im Oberen Schloss auf dem 307 m hohen Siegberg in der Stadt Siegen befindet. Bereits 1888 erwarb die Stadt Siegen das Obere Schloss zum „verhältnismäßig günstigen“ Preis von 30.400 Mark vom Königreich Preußen. 1905 richtete sie das Siegerlandmuseum ein, eigentlich ein Heimatmuseum. Die offizielle Beschreibung war „das Wesen der Siegerländer Heimat nach Geschichte, Kultur und Volkstum darzustellen“. Im Jahr 1929 hatte die Ausstellung bereits 35 Räume belegt.

Bis heute ist das Museum ein Heimatmuseum, aber wir haben es gelistet, weil es auch ein Schaubergwerk ist. Natürlich war unter dem Schloss kein Bergbau, doch unter dem Schlosshof wurde im Jahr 1938 in 14 m Tiefe ein Schaubergwerk eingerichtet. Ein 150 m langer Stollen wurde gegraben und mit originalen Einrichtungen und Maschinen eines Siegerländer Erzbergwerks ausstattet. Das Schaubergwerk wurde am Westfalentag 1938 eröffnet. Es ist Teil der Dauerausstellung und kann ohne Führung besucht werden. Allerdings gibt es auch Führungen und sogar spezialführungen, wie die Kinderführung Zwergenzauber unter Tage. Dabei wird der Besuch des Schaubergwerks mit einer gemütlichen Märchenstunde verbunden.

Es gibt noch eine zweite "unterirdische" Sehenswürdigkeit im Siegerlandmuseum, die allerdings nicht mit Bergbau zu tun hat. Es handelt sich um den Bunker Burgstraße 13, einen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Museum bietet einmal im Monat eine öffentliche Bunkerführung an. Es ist notwendig sich über das Buchungsportal des Museums online anzumelden und die Karte dann an der Kasse abzuholen und zu bezahlen. Dort beginnt auch die Führung.