| Ort: |
Langheinrichstraße 1, 94051 Hauzenberg.
A3 Ausfahrt Passau Nord, St2125 und B388 bis Untergriesbach, links ab nach Kropfmühl. (48.6220225, 13.6595062) |
| Öffnungszeiten: |
29-MÄR bis OKT Do-So, Fei 10:30-15. Führungen 11, 13. [2026] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 12, Kinder (4-16) EUR 7, Familien (2+1) EUR 25. [2026] |
| Typ: |
Graphite Mine
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | T=10-12 °C. |
| Führungen: | D=1.5 h, St=220, VR=45 m. |
| Fotografieren: | erlaubt |
| Zugänglichkeit: | Museum ja, Schaubergwerk nein |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Graphit Kropfmühl Besucherbergwerk gemeinnützige GmbH, Langheinrichstraße 1, 94051 Hauzenberg, Tel: +49-8586-609-147.
E-mail: |
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
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| 1870 | Beginn des Graphitabbaus. |
| 1983 | Schaubergwerk eröffnet. |
| 2012 | Abbau von Graphit reaktiviert. |
| 2014/2015 | Förderturm und Schaubergwerk renoviert. |
| 2016 | Graphiteum eröffnet. |
Graphit ist kristalliner Kohlenstoff, also das Ende der Inkohlung und besteht fast ausschließlich aus Kohlenstoff. Im Gegensatz zu Kohle hat er einzigartige und vielseitige Eigenschaften, ist thermischer und elektrischer Leiter und kann als Schmiermittel benutzt werden.
Das Besucherbergwerk Graphit Kropfmühl ist das einzige Graphitbergwerk Deutschlands, und somit natürlich auch das einzige Schaubergwerk auf Graphit in Deutschland. Generell sind alle kohlebezogenen Schaubergwerke schwierig, weil der Abbau normalerweise gezielt verstürzt wird, mit anderen Worten es gibt keinen Altbergbau, weil der nach dem Abbau zusammen fällt. Daraus folgt wiederum, dass man kein Schaubergwerk machen kann. Braunkohle genau wie Steinkohle wird meist in Bergbaumuseen thematisiert, und da kann es dann eine Stollenreplik geben. Auch hier gibt es ein sher interessantes Museum, das Graphiteum, das 2016 eröffnet wurde. Es kann während der Öffnungszeiten fei besucht werden. Dazu gibt es täglich zwei Führungen, die einen Film im Museum und die Tour untertage umfasst.
Der Graphit wurde wohl seit der Keltenzeit vor 2500 Jahren hier abgebaut. Die Ausstellung erläutert alle Aspekte von Graphit, Geologie, wirtschaftliche Bedeutung und die Geschichte des Abbaus. Zentrales Thema is natürlich der Abbau im 19. und 20. Jahrhundert. Ein spektakulärer Teil der Ausstellung ist der Förderturm des Bergwerkwerks.