Förderturm der Grube Georg


Touristische Informationen:

Ort: Grubenstraße 9, 56594 Willroth.
Willroth, historische Raiffeisenstraße, an der A3 Abfahrt Neuwied/Altenkirchen.
(50.567363, 7.522073)
Öffnungszeiten: APR bis OKT 3. Samstag im Monat 14:30-17.
Führung 14:30, online Buchung.
Tag des offenen Denkmals 11-17.
[2026]
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 5, Kinder (14-18) EUR 3.
Sonderführung bis 10 Personen EUR 50.
Tag des offenen Denkmals: frei.
[2026]
Typ: MineEisen
Licht: LightElektrisches Licht
Dimension:
Führungen: selbstgeführt.
Führung: D=90 min.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur: Albert Schäfer (2020): Der Horhausener Spateisenstein-Gangzug – ein Zentrum früher Eisenerzverhüttung pdf
Adresse: Bürgerinitiative Willroth e.V., Hans-Jürgen Kalscheid, Tel: +49-2687-7909043. E-mail: contact
Thomas Schug, Tel: +49-179-1158396.
Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld, Tel: +49-2685-809192, Tel: +49-2685-809193. E-mail: contact
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Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste.

Geschichte

1338 mittelalterlicher Bergbau auf dem Willrother Berg in Pingen und Verhüttung in Rennöfen.
1952 Beginn des Baus.
1954 Förderturm fertiggestellt.
31-MÄR-1965 mit der Schließung der Grube Georg endet der Siegerländer Erzbergbau.
1988 Förderturm zum Industriedenkmal erklärt.
1994 Beginn der Renovierung.
1995 Renovierung abgeschlossen.
APR-2002 Museum eröffnet.

Geologie

Der sogenannte „Horhauser Gangzug“ ist eine Störungszone mit einer Vielzahl von Gängen die sogenanntes Spateisen enthalten. Sie entstanden durch tektonische bewegungen und wurden danach durch hydrothermale Konvektion mit Mineralien gefüllt. Je nach den im darunterliegenden Gestein vorkommenden Elementen, kann sich dabei eine recht vielfältige Variation an Erzen ergeben. Hier war allerdings fast ausschließlich Eisenerz zu finden. Durch die Mächtigkeit der Gänge, ihre große Zahl, und den hohen Eisenanteil im Gang, war der Bergbau bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts profitabel. Die Gänge wurden durch die Erosion der Oberfläche angeschnitten, erreichten also die Oberfläche, was einen Abbau seit dem Mittelealter erlaubte.

Bemerkungen

Der Förderturm von Schacht II der Grube Georg ist 56 m hoch. Er wurde Anfang der 50er Jahre mit Mitteln des Marshall-Planes und der Montanunion gebaut. Der Förderturm wurde Anfang der 1990er Jahre renoviert, aber erst im April 2002 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seither ist der gesamte Förderturm bis hinauf zu den Seilscheiben (Förderrädern) im obersten Stock zu besichtigen.

Der Förderturm der Grube Georg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Eisenerzbergbaus um Flammersfeld. Die Grube Georg und die Zeche Girmscheid sind die ersten in einer ganzen Reihe von ehemaligen Eisenerzgruben entlang des Horhauser Gangzuges. Dabei handelt es sich um die Gruben Friedrich Wilhelm, Nöchelchen, Louise, Lammerichskaule, Harzberg und Silberwiese.