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| Ort: | In Meiningen. Parken Am Mittleren Graben und Neu-Ulmer Straße. |
| Öffnungszeiten: |
Mai-Sept täglich 10-18, letzte Führung 17. Okt-Apr täglich 10-16, letzte Führung 15. [2007] |
| Eintrittspreise: |
Kinder unter 6 nicht erlaubt. [2007] |
| Typ: | Spaltenhöhle, Klufthöhle, unterer Muschelkalk. |
| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | L=110m. |
| Führungen: | L=450m, HD=40m, V=15.000/a [2000]. |
| Literatur: | Anon (2001): Goetz-Höhle Meiningen, Thüringer Landesanstalt für Geologie, Weimar, 2001, ISBN 3-9806811-2-2. Erhältlich von der Tourist-Information Meiningen. |
| Adresse: |
Goetz-Höhle, Goetz-Höhlen-Verein Meiningen e.V., Am Dietrich, 98617 Meiningen, Tel: 03693-503484, Fax: 03693-891501.
E-mail: Informationen und Buchungen: Tourist-Information Meiningen, Bernhardstraße 6, D-98617 Meiningen, Tel: 03693-44650 Fax: 03693-446544. E-mail: |
| Stand: | $Date: 2008/10/09 18:42:08 $ |
| 1915 | vom Meininger Kaufmann Reinhold Goetz bei Arbeiten in seinem Berggarten entdeckt. | |
| 1922 | vom Thüringer Höhlenverein erstmals erforscht. | |
| 1925 | Reinhold Goetz verstorben. | |
| 1920er | Spuren von Wisenten, Bären und Wildpferden gefunden. | |
| 1932 | Beginn des Ausbaus | |
| 21-APR-1934 | eröffnet. | |
| 1956 | als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. | |
| 1970 | wieder geschlossen. | |
| 1996 | Verein Goetz-Höhle Meiningen e.V. gründet. | |
| 22-APR-2000 | elektrische Beleuchtung und Wiedereröffnung. |
Die Goetz-Höhle wurde auf dem Grundstück des Fabrikanten Reinhold Goetz entdeckt und nach ihm benannt. Der Eigentümer war sehr beeindruckt von der Höhle und wollte sie als Schauhöhle ausbauen, starb jedoch bereits wenige Jahre später. Seine Witwe erschloß die Höhle dann durch eine zweijährige, intensive Bautätigkeit.
Die große Besonderheit dieser Höhle ist, dass es sich um eine Klufthöle handelt. Dies ist äußerst selten, die Goetz-Höhle ist die einzige zur Schauhöhle ausgebaute Klufthöhle in Europa. Die größte Kluft ist bis zu 2m breit und 50m hoch.
Mehrere hundert Meter Stollenanlagen und neun Treppen mit etwa 150 Stufen, verbinden zahlreiche Spalten, die in drei Etagen mit insgesamt 40m Höhendifferenz angeordnet sind. Das zeigt, dass die Erschließung mit erheblichem Aufwand verbunden war. Bei der Erschließung wurden 7,000m³ Schutt aus der Höhle entfernt. Dabei wurden auch zahlreiche Artefakte aus der Steinzeit und Skeletteile von nacheiszeitlichen Tieren gefunden.
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