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| Ort: | Hilchenbach-Müsen. An der evangelischen Kirche in die Kirchgasse einbiegen, links in die Glück-Auf-Straße, links. |
| Öffnungszeiten: | MÄR bis OKT zweiter Sonntag im Monat 14:30-16:30. In den Sommerferien jeden Sonntag. [2006] |
| Eintrittspreise: | Erwachsene EUR 3, Kinder (6-14) EUR 2, Kinder (0-5) frei. Gruppen (15+): Erwachsene EUR 2,50, Kinder (6-14) EUR 1,50. [2006] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | |
| Führungen: | |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Bergbaumuseum Müsen, Altenberg und Stahlberg e.V., Auf der Stollenhalde 4, 57271 Hilchenbach-Müsen, Tel: +49-2732-25589. Rolf Golze, Tel: +49-170-4114260. Gerhard Klein, Tel: +49-2733-128340. Martin Krause, Tel: +49-2732-12732. |
| Stand: | $Date: 2008/07/01 20:34:09 $ |
| 04-MAY-1313 | erstmals urkundlich erwähnt. | |
| 1611 | elf kleine Gruben schließen sich zur Gewerkschaft Stahlberg zusammen. | |
| 18. Jh | Entwicklung des Etagenbaus. | |
| 1740 | Beginn des Baus des Erbstollens. | |
| 1780 | Erbstollen fertiggestellt. | |
| 16-SEP-1789 | Besuch durch König Wilhelm I. der Niederlande. | |
| 02-SEP-1802 | Besuch durch Fürst Wilhelm V. zu Nassau-Siegen. | |
| 02-SEP-1819 | Besuch durch den späteren Kaiser Wilhelm I.. | |
| 16-OCT-1833 | Besuch durch Kronprinz Friedrich Wilhelm IV.. | |
| 1924 | Stahlbergmuseum im Bethaus eingerichtet. | |
| 1929 | 660-m-Sohle erreicht, Ende der Abbauwürdigkeit. | |
| 31-MAR-1931 | Bergwerk stillgelegt. |
Das Eisenerz von Stahlberg besitzt einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Mangan, etwa 14%, was es bereits im Mittelalter möglich machte, daraus Stahl herzustellen. Aus diesem Grund war dieses Erz wertvoller als anderes Eisenerz.
Im Gebiet von Müsen gibt es mehrere Bergwerke, zum Beispiel Brüche, Wildermann, Altenberg, Heinrichssegen und Viktoria. Die Grube Stahlberg wurde jedoch wegen ihres mächtigen Eisenerzganges besonders bekannt. Dieser biß auf der Erdoberfläche aus und wurde dort bereits früh abgebaut. Im Mittelalter gab es in diesem Bereich mehrere Gruben, bis sich im Jahr 1611 elf kleine Gruben zur Gewerkschaft Stahlberg zusammen schlossen. Im 18. Jahrhundert wurde hier der Etagenbau eintwickelt, der große Bekanntheit erlangte. Dabei wurde der Gang in 10 Etagen eingeteilt, auf denen Abgebaut wurde. Man ließ Erzpfeiler stehen, die dem Abbau Standfestigkeit gaben. Eistürze und die damit Verbundenen Verletzten und Toten waren in diesem Bergwerk absolute Seltenheit.
Wie in allen Bergwerken war die Wasserhaltung ein stetig zunehmendes Problem. Mit zunehmender Tiefe des Abbaus mußte das Wasser auch aus zunehmender Tiefe abgepumpt werden. Zur Ableitung des Wassers wurde vom Dorf Müsen ein Erbstollen in den Berg getrieben. Dabei handelt es sich um einen fast horizontalen Stollen, der mit seinem leichten Gefälle Wasser aus dem Bergwerk zur Seite in ein Tal ableitet.
Das Museum und das Schaubergwerk werden betrieben vom Heimat- und Verkehrsverein Müsen e.V. und dem Verein Altenberg & Stahlberg.
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