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Schwerspatmuseum Dreislar

Grube Dreislar


Touristische Informationen:

Ort: Dreislar
Öffnungszeiten: Ganzjährig Do, Sa, So 15-18.
[2011]
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 4, Kinder (3-14) EUR 2, Familie (2+n) EUR 10.
Gruppen (+): Erwachsene EUR , Kinder (3-18) EUR .
[2011]
Typ: Schwerspatgrube
Licht: elektrisch
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Schwerspatmuseum, Am Scheidt 2, 59964 Medebach - Dreislar, Tel: +49-2982-929859-24.
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:54 $

Geschichte

 
08-AUG-2008Museum eröffnet.

Geologie


Bemerkungen

Das Schwerspatmuseum befindet sich in der ehemalige Schule des kleinen Ortes Dreislar. Es ist dem inzwischen eingestellten Barytbergbau der Grube Dreislar gewidmet. Baryt oder Schwerspat wird als Zuschlagstoff für industrielle Prozesse und die chemische Industrie benötigt.

Das museum zeigt die tyischen Werkzeuge und Maschinen der Schwerspatmine und besitzt auch einen rekostruierten Bergwerkstunnel mit hölzernem Ausbau. Es erläutert die verschidenen im Bergbau benutzten Techniken. Das Museum besitzt neben Erklärugstecxten auf Tafeln auch Bildschirme mit interaktiver Software und kleinen erklärenden Filmen. Einge ausgewählte Aspekte des bergbaus werden in Form von lebensgroßen Nachbauten, so zum Beispiel die Werkstatt eines Schmiedes.

Die Grube Dreislar ist unter Mineraliensammlern weltberühmt. Das Museum besitzt natürlich auch eine Mineraliensammlung mit großen Stufen aus der Grube Dreislar.

Der Bergbau begann hier schon vor langer Zeit, doch wurde ursprünglich nur nach Metallerzen gesucht. Es gab damals noch keine industriellen Prozesse die Baryt benötigten, deshalb war das Gestein wertlos. Da es hier jedoch keine Erze gab schlugen ale Bergbauversuche fehl. Die ersten Technologien die Schwerspat verwendeten wurden am Anfang des 20ten Jahrhunderts. Im Jahr 1909 Dr. Rudolf Alberti, der Besitzer der Firma Deutsche Baryt-Industrie, suchte nach neuen Quellen und erwarb deshalb die Bergbaurechte von Dreislar. Er baute eine Schmalspurbahn zum Abtransport des Baryt und installierte elektrisches Licht in der Grube. Er mußte diese sie als Folge der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1925 wieder verkaufen. Der neue Besitzer war die IG Farben, die den Abbau jedoch unverzüglich einstellten und die Grube schossen.

Doh die Hochzeit des Barytabbaus begann im Jahr 1957, nachdem der Barytpreis zuvor stark angestiegen war. Der angestiegene Bedarf machte das Wiedereröffnen der Grube lohnend und so wurde sie vom neuen Besitzer, der Sachtleben Chemie GmbH aus Duisburg zur modernsten Schwerspatgurbe Europas ausgebaut. Sie produzierte fast 50 Jahre lang Schwerspat bis die Gänge bis zu einer Tiefe von 500m abgebaut waren und die Grube erschöpft war. In den letzten Jahren wurde der Abbau wieder verfüllt und die Grube schlielich 2008 endgültig geschlossen.


Siehe auch


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