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Luegstein Höhle

Grafenloch


Touristische Informationen:

Ort: Bei Oberaudorf
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
[2012]
Eintrittspreise: frei.
[2012]
Typ:  Karsthöhle  Cave Castle
Licht: Taschenlampe mitbringen
Dimension: A=610m NN, L=23,5m, VR=4m.
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit: Zugang schwierig, Trittsicherhet erforderlich
Literatur:  
Adresse:  
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Stand:$Date: 2015/08/30 21:59:46 $

Geschichte

 
10. JhBurg erbaut.
13. JhBurg aufgegeben.
2008archäologische Grabung.

Bemerkungen

Oberhalb von Mühlbach, einem Teilort von Oberaustein, befindet sich die Höhlenburg Luegstein, eine Burgruine in der Luegstein Höhle, auch Grafenloch genannt. Man erreicht sie von Mühlbach, vom Ende des Bergwegs, kann aber auch dem Audorfer Höhlenweg folgen. Dieser Beginnt am Burgberg, in dem die Ponorhöhle zu finden ist, führt dann über das Höhlengasthaus Weber an der Wand am Bad Luegsteinsee und am See entlang zur Luegstein Höhle. Vor Erreichen der Luegstein Höhle kommt man noch an der Rossstall vorbei, einer weiteren Halbhöhle.

Die Höhlenburg wurde um das Jahr 1000 von den edelfreien Herren von Lueg als Stammsitz erbaut. Im 13. Jahrhundert wurde auf dem Burgberg die Burg Auerburg errichtet und nach ihrer Fertigstellung um 1250 die Burghöhle aufgegeben. Heute sind nur noch einige Mauerreste am Höhleneingang erhalten. Die Höhle war sehr einfach zu befestigen, es wurde lediglich das Höhlenportal durch eine Mauer verschlossen. Der Eingang befindet sich 4m über dem Zugang und kann heute wie damals nur durch eine Leiter erreicht werden. An der rechten Wand der Höhle gibt es Bearbeitungsspuren, die eien zweigeschossigen Ausbau vermuten lassen.

Der Name Lueg ist naheliegenderweise auf die prächtige Aussicht von der Höhle auf Inntal und Kaisergebirge zurückzuführen. Der Begiff lueg oder lugen ist noch im Schweizerdeutsch und Schwäbischen gebräuchlich und bedeutet sehen oder schauen.

Ein Sage dreht sich die Höhlenburg: Der Graf von Auer hatte seine Eltern ermordet und war dadurch zu großer Macht gelangt. Eines Tages begegnete er einer Zigeunerin, die ihm einen nahen Tod durch Blitzschlag vraussaget, zur Strafe für seine böse Tat. Nachdem der Blitz in den Turm seiner Burg eingeschlagen war, glaubte er die Voraussage und zog sich in die Höhenburg zurück, in der er sich vor Blitzen geschützt glaubte. Bei einem plötzlichen Gewitter hastete er zur Höhenburg und wurde auf der Leiter von einem Blitz erschlagen.


Siehe auch


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