Die Karren

Von Dr. G. Greim


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Fig. 1. Erosionsformen im Karrenterrain. (Aus Friedrich Simonys Dachsteinwerk. — Verlag von Ed. Hölzel in Wien.). Public Domain.
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Fig. 2. Karrenbildung oberhalb der Mulde zwischen dem Tressenstein und Großen Grimming. (Aus Friedrich Simonys Dachsteinwerk. — Verlag von Ed. Hölzel in Wien.). Public Domain.
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Fig. 3. Die Ochsenwiesalpe. (Aus Friedrich Simonys Dachsteinwerk. — Verlag von Ed. Hölzel in Wien.). Public Domain.

Jahr für Jahr durchstreichen viele Touristen und Vergnügungsreisende das Hochgebirge und jedes sonst landschaftlich interessante Gebiet, teils um in freier Luft sich zu erholen oder durch Neues ihren Blick zu erweitern. Selbst die höchsten Gipfel sind nicht vor ihnen sicher, und doch werden manche Gebiete von ihrem Fuß förmlich gemieden. Dazu gehören vor allem die Karrenfelder, die manchmal weite Flächen bedecken, und es ist auch leicht zu begreifen, wenn jemand einer derartigen Öde, wie sie sie bieten, aus dem Wege geht, und wo anders lieblichere Gegenden aufsucht. Daher kommt es aber auch, daß fast die meisten Alpenreisenden so gut wie nichts von Karren gesehen haben, es sei denn, daß sie bewundernd vor der auf dem Axenstein von der oberflächlichen Bedeckung befreiten Karrenfläche gestanden, und freilich über deren Entstehung durch die irrtümlichen Aufschriften verführt die falsche Ansicht mitgenommen haben, als ob man es mit einer Gletscherwirkung zu thun habe. Von wissenschaftlich gebildeten Männern ist dagegen öfter den Karren die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt worden und daher sind uns die Karren durch Heim, Cvijic u. A. sehr genau bekannt geworden, während das Simonysche Dachsteinwerk, zu dessen Lob noch etwas zu sagen, nach der ihm überall gezollten Anerkennung, eigentlich überflüssig ist, uns dazu die Illustrationen in einer Weise geliefert hat, welche die beigegebenen Abbildungen besser als viele Worte vor Augen führen können.

Bekanntlich giebt es in der Natur kein Gestein, welches durch seine ganze Masse hindurch vollständig gleich ist. Das zeigt sich besonders bei der Verwitterung der Gesteine, d.h. bei der Einwirkung von außen kommender Agentien, von denen das wichtigste für uns das Wasser ist. Selbst in einem durch und durch sich gleichmäßig ansehenden Kalkstein sind Partien, die sich, wenn auch äußerlich nicht sichtbar, durch ihre Zusammensetzung, insbesondere Beimengungen von kieseliger oder thoniger Substanz oder sonst wie von den benachbarten unterscheiden und dadurch der Verwitterung größeren oder geringeren Widerstand entgegensetzen als diese. So wird die Oberfläche ungleich verwittern, es entstehen Vertiefungen und Erhöhungen, die letzteren „wittern aus“, wie dies besonders auch an manchem versteinerungsführenden Kalken die Petrefakten zeigen. Die Unterschiede zwischen den benachbarten Teilen vergrößern sich mehr und mehr, die Rücken zwischen den Vertiefungen werden immer gratähnlicher, und so entstehen allmählich auf kahlen Kalkfeldern die „Karren“ oder „Schratten“, französisch „lapiez“ oder „lapiaz“ genannt.

Betrachtet man ein größeres Karrenfeld aus einiger Entfernung, so zeigt das flachwellige Felsplateau gewöhnlich nur eine geringe Gliederung. Ganz anders erscheint es beim Näherkommen. Man bemerkt eine große Anzahl von Rücken, Graten und Höckern, durch schmale, tief eingeschnittene Gräben und Vertiefungen getrennt, die das Ganze in der detailliertesten Weise gliedern. In den Vertiefungen findet sich für gewöhnlich kein fließendes Wasser, da dasselbe rasch in den unterlagernden Kalkstein versickert, und man muß deshalb im Karrenfeld oft weithin danach suchen, während es am unteren Rande desfelben oft als Quelle wieder hervorbricht. Charakteristisch für alle Formen, die in den Karren auftreten, ist deshalb eine eigentümliche Schärfe, die sie auch wesentlich von den durch die Wirkungen des fließenden Wassers gebildeten unterscheidet.

Die Tiefe der Gräben beträgt meist einige Decimeter, kann aber auch bis zu 5 und selbst 10 m ansteigen. Unten sind sie oft durch Löcher miteinander verbunden, die die trennenden Rücken am Grunde durchbrechen, so daß man dann aus einem Graben in den andern schlüpfen kann. Die dazwischen stehenden Rippen sind meist rauh und scharfkantig, ja sie können noch oben in eine messerscharfe Kante zulaufen, die das Stiefelleder zerschneidet und leicht zu Verletzungen führt. Sind die Rippen breit, so erfahren sie eine nochmalige Durchfurchung im kleinen, durch eine Masse kleiner Rinnen, die ungefähr radial vom höchsten Punkt abwärts laufen und durch sehr schmale außerordentlich scharfe kleine Rippen getrennt sind, die manchmal durch eine große Anzahl vollständig nadelförmiger Spitzen ersetzt werden. Im kleinen sind meist die Furchen breiter als die Rippen, während sich bei den größeren Formen dies Verhältnis umkehrt. Die feinsten Einzelheiten dieser Gliederung lassen sich an den beigedruckten Abbildungen (Fig. 1) deutlich verfolgen, die, aus dem Atlas zu Simonys Dachsteingebiet entnommen, eine Anzahl Photographieen von in Karrenfeldern gesammelten Handstücken von Kalksteinen zeigen, die alle aus dem Dachsteingebiet aus Höhen von 1900 bis 2500 m stammen.

Im großen kann man nach Heim zwei Haupttypen von Karren unterscheiden, für deren Vorkommen die Neigung des Bodens entscheidend ist. Ist dieselbe schwach, so entstehen mehr unregelmäßige tiefe Löcher und nur kurze in sie mündende Furchen, deren Grund unter Umständen gar nicht gleichsinnig mit der Erdoberfläche abfällt. Hierher gehören wohl auch die von Becker erwähnten, wie Honigwaben aussehenden sogenannten „Steinwaben“. Ist dagegen die Neigung der Oberfläche stärker, so bilden sich weniger tiefe parallele Furchen aus, die ungefähr in der Richtung des größten Gefälles abwärts ziehen. Steile Felspartieen sind unter Umständen dadurch vollständig kanneliert. Letztere Erscheinung zeigt sehr schön die aus Simony entlehnte Abbildung einer Karrenbildung oberhalb der Mulde zwischen dem Tressenstein und großen Grimming, (Fig. 2); das Bild eines Karrenfeldes im großen bietet die ebenfalls dem Atlas zu dem „Dachsteingebiet“ angehörige Phototypie der Ochsenwiesalpe (Fig. 3), die „in charakteristischer Weise die Natur jener Hochkarre des Dachsteinmassivs veranschaulicht, in welcher jene wüsten Felsblößen von bald größerer, bald geringerer Ausdehnung Platz zu greifen beginnen, welche im Dachsteinkalke vorzugsweise häufig anzutreffen sind, und als Karrenfelder überall dort, wo sie in weiterer Erstreckung auftreten, dem Gebirge jene abschreckende Physiognomie, jenes trostlose Aussehen verleihen, wie sie in sonst keiner anderen Gesteinsformation des weiten Alpengebiets in gleich hohem Grade entwickelt Vorkommen. Daneben finden sich aber auch wieder, und zwar namentlich in den verschiedenen mulden- oder beckenförmigen Vertiefungen, deren Grund ähnlich wie in den meisten Dolinen der Karstlandschaften mit den zusammengeschwemmten Auslaugungsprodukten eisenoxyd- und thonhaltiger Kalksteine etc. ausgebettet ist, frischgrüne Oasen einer relativ reichlichen Kräutervegetation, welche, wenn auch nur durch eine kurze Zeit des Jahres, für die Alpenwirtschaft verwendbare Halt- und Weideplätze bieten“. —

Es ist leicht einzusehen, daß die Querung eines artigen Karrenfeldes nicht leicht ist und zu bedeutenden equilibristischen Kunststücken Anlaß giebt. Das Gestein ist außerordentlich hart, so daß die Nägel nicht greifen und selbst die Durchquerung eines ähnlich wie ein Karrenfeld zerrissenen Gletschers gegen leicht ist, weil man dort die Möglichkeit hat, Stufen in das Eis zu schlagen. Deshalb ist ein Ausgleiten auf den Karren häufig und große Vorsicht und Gewandtheit beim Übergang notwendig. Die scharfen Zacken und Nadeln reißen die Hände auf, Beinbrüche sind nirgends so leicht zu holen wie auf einem Karrenfeld, von den Beschädigungen der Kleider gar nicht zu reden. An manchen Stellen kann man, nach Heim, überhaupt nur vollständig in Leder und mit ledernen Handschuhen weiter kommen, da der fortwährende Gebrauch der bloßen Hände dieselben auf den rauhen Flächen in kurzer Zeit wund macht. Dazu kommt noch, daß manche Teile von Frost gelöst sind, und auf den Schneiden sich gerade noch balancierend, beim Darauftreten leicht umkippen. Teils kriechend, teils gehend, teils kletternd wird daher der Weg verfolgt und manche Strecke, die beim ersten Anblick klein erschien, muß in zeitraubender Langsamkeit auf diese Weise zurückgelegt werden. Dabei ist man dem Verirren leicht ausgesetzt, besonders bei fallendem Nebel oder dem Eintreten der Nacht, denn trotz der außerordentlich großen Vielgestaltigkeit der Formen sind doch auch wieder die einzelnen Teile des Feldes von einer den Orientierungssinn verwirrenden Gleichförmigkeit. Ein Kompaß und ein guter Bergstock werden daher dem Wanderer in diesen Wüsten nicht zu unterschätzende Dienste leisten können.

Die Verbreitung der Karren ist in neuerer Zeit von Cvijic als ziemlich allgemein nachgewiesen worden. Zuerst wurden sie aus den Alpen bekannt, wo sie sich in der Nähe der Schneegrenze in besonderer Häufigkeit finden. Man kennt sie aber auch von der Ostküste des Adriatischen Meeres, von der Kalkküste des Peloponnes und den Inseln, die vor beiden liegen; sie kommen auf Ithaka sogar im Meeresniveau vor; außerdem sind sie häufig im Karst und den umliegenden Kalkgebirgen in allen Höhenlagen, woher Cvijic sie von beinahe Meereshöhe (240 m) bis zu 2000 m über dem Meer (von Hassert am Durmitor, Montenegro, beobachtet) anführt. Außerdem sind sie bis jetzt im Jura, von der Umgegend von Toulon, im Libanon und an anderen Orten nachgewiesen und werden wohl noch an vielen Plätzen gefunden werden, wo die Bedingungen dafür günstig sind.

Fast überall sind sie vergesellschaftet mit Dolinen, so insbesondere im Karst selbst, woher Kraus in seiner Höhlenkunde einige hübsche Abbildungen mitteilt, dann in den Salzburger Alpen, wo Fugger Karren und Dolinen zusammen fand, und an anderen Orten in den Karstgebieten, und zeigen so, daß sie ein wesentlicher Teil des Karstphänomens und ihm zuzurechnen sind.

Aus dem Vorkommen unter den verschiedensten Verhältnissen, wie es oben gezeigt wurde, geht schon hervor, daß die Karrenbildung in vertikaler Richtung keine Grenze besitzt und demnach auch nicht, wie man früher meinte, an die Schneegrenze oder an das Wirken der letzten Vereisung gebunden ist. In Bezug auf letzteres hat man freilich auch eine ganze Anzahl direkter Beweise zur Verfügung. So fand Heim ganz jugendliche Karren in Gletscherschliffen, auch die Karren an manchen Dolinen dürften gegen ihren ursächlichen Zusammenhang mit Gletscherwirkung sprechen. Die Ablösungsflächen oder Trümmer ganz junger Bergstürze zeigen ebenfalls Karrenbildungen auf ihrer Oberfläche, wie dies Penck von der Platte auf dem Nordostgehänge des Watzmann-Nordeck und auf Trümmern der slavini di San Marco bei Roveredo nachweisen konnte. Auch auf den hellen Kalksteinen in den Steinbrüchen zu Aix, die erst zu Römerzeiten verlassen worden sind, konnte Heim echte Karrenfurchen konstatieren und so nachweisen, daß dieselben sich unbedingt in den letzten 1800 bis 1900 Jahren gebildet haben müssen. Heim macht übrigens mit Recht darauf aufmerksam, daß sich Karren und Gletscher gewissermaßen feindlich gegenüberstehen, und der letztere in seinem Wirkungskreise durch Abrundung und Bedeckung der Formen die Karrenbildungen nicht nur ausschließt, sondern schon vorhandene sogar zerstört.

Die abweichenden Meinungen über die Ursache der Karrenbildung scheinen hauptsächlich dadurch unterstützt worden zu sein, daß man andere Erscheinungen mit den echten Karren verwechselt hat. Dahin gehören vor allen Dingen die durch fiuviatile Wirkungen erzeugten Oberflächenformen von Kalksteinen, die Strudellöcher und anderes, die sich einerseits durch ihre Rundung wesentlich von den scharfen Formen der Karren unterscheiden, anderseits in den in ihnen befindlichen Rollsteinen, deren man auf dem Grunde echter Karren niemals findet, Beweise für die Kräfte besitzen, die sie erzeugt haben. Ebenso dürften auch die Behauptungen über das Vorhandensein von Karren auf krystallenen Gesteinen auf die Verwechselung mit ähnlichen Formen anderer Entstehung zurückzuführen sein.

Von allen diesen irrtümlich als Karren aufgefaßten unterscheiden sich echte Karren hauptsächlich durch die Bedingungen ihrer Entstehung, welche allgemein keine mechanische, sondern chemische sind. Die wichtigste ist die Beschaffenheit des Gesteins. Karren entstehen nur in reinen Kalksteinen, die zwar ein wenig ungleichmäßig, aber doch allmählich ganz oder annähernd ganz löslich sind. Bituminöse und mergelige Kalksteine geben auch rauhe Formen, aber keine Karren, wie die Kalke im mährischen Devongebiet und den nördlichen europäischen Kreidegebieten zeigen. Nur da, wo dies Gestein als solches löslich ist und die chemische Verwitterung einen Vorsprung vor der mechanischen besitzt, kommt es zur Bildung echter Karrenfelder. In den Alpen zeigen sich deshalb dazu am meisten geeignet z.B. die Kalke der mittleren Kreide, die sogenannten Schrattenkalke und die des oberen Jura. Auch in Gips entstehen leicht und rasch schöne Karren, doch erreichen sie niemals die Schärfe, wie in den Kalksteinen.

Eine andere wesentliche Bedingung ist natürlich die Benetzung des Kalksteins mit Wasser, die möglichst ununterbrochen sein muß. Insofern können auch die Verhältnisse an der Schneegrenze wesentlich befördernd auf die Karrenbildung einwirken, indem sie für eine ständige Benetzung der Kalkoberfläche besser sorgen können, ohne daß sie aber dadurch in die Reihe der wesentlichen Bedingungen der Karrenbildung einrücken, wie die Verbreitung der Karren deutlich zeigt. Es kommt dabei noch ein Umstand in Betracht, auf den Simony in der Erläuterung zu Fig. 1 aufmerksam macht, nämlich daß die Absorptionsfähigkeit der Kohlensäure in Wasser mit abnehmender Temperatur steigt, was bei dem kalten Sickerwasser des Schnees wohl wirksam sein kann, und dann ein wesentlich förderndes Moment für die Auflösung des Kalksteins darstellt.

Auch der Gebirgsbau kann für das Auftreten von Karren von Wichtigkeit werden. Flache Sättel oder horizontale Lagerung werden die Bildung großer Karrenfelder ermöglichen, während es bei starken Faltungen nur zur Ausbildung von Karrenfurchen, wie Figur 2, kommen wird, oder im Fall das Gestein dadurch zu arg zertrümmert wird, die Bildung der Karren sehr erschwert wird. Dann werden sich nämlich einesteils die mechanischen Prozesse der Verwitterung des Gesteins bemächtigen und die vielen Ritzen eine leichte Ansiedelung der Vegetation und Bedeckung durch dieselbe ermöglichen.

Das letztere macht dann die Bildung von Karren überhaupt unmöglich, denn dieselben entstehen nur da, wo die Oberfläche des Gesteins zu Tage tritt, und Schutthalden oder Zersetzungsprodukte oder die Vegetation nicht eine Hülle darüber ausbreiten. Die Vegetation ist auch im stände, dem Bildungsprozeß der Karren überhaupt ein Ende zu machen. Tiefere Regionen oder wärmere Jahre helfen ihr bei ihrem Vordringen, die vom Wind vertragenen Pflanzensamen siedeln sich in den Karren an und fassen zuerst in den flacheren Karrenrinnen und Vertiefungen Fuß, wo sie wie in Blumentöpfen geschützt sitzen. Sie stecken bei der Entwickelung ihr Astwerk des Wurzelgeflechts immer weiter aus und es bildet sich ein vollständiges Wurzelpolster, das im ganzen leicht abzulösen ist und nur an einer oder wenigen Stellen in einer Spalte sich festklemmt. Das Polster sowie die sich ansammelnden absterbenden Teile geben den Untergrund für neue Ansiedelungen und die Kolonie steigt allmählich höher, bis sie sich mit benachbarten berührt und mit ihnen verschmilzt. So werden allmählich immer höher hervorragende Teile unter der Pflanzendecke begraben, bis zuletzt, wenn die Verhältnisse sich dauernd günstig gestalten, das ganze Karrenfeld verschwunden und der Thätigkeit der Oberflächenwasser entzogen ist, wodurch seiner Weiterbildung ein Ziel gesetzt wird. Späterhin wird es dann bei Abdeckung der Humusdecke wieder gefunden, wie das schon erwähnte im Park des Hotels Axenstein, jedoch haben die Formen meist etwas von ihrer Schärfe verloren, was wohl auf die ätzende Einwirkung der Humussäuren zurückzuführen ist.

Stellen die Karrenfelder, z. B. in den Alpen, auch die ödesten und einsamsten Teile vor, so bieten sie doch, wie man sieht, eine Masse des Interessanten, und werden wohl in manchem Leser den Wunsch wachrufen, sich nicht an den beigegebenen meisterhaften Abbildungen Simonys genügen zu lassen, sondern bei Gelegenheit selbst die gewiß sehenswerten Erscheinungen in Augenschein zu nehmen[1].


[1] An Litteratur wurden außer Simonys Dachsteinwerk u. a. benutzt:
1. Prof. A. Heim, Über die Karrenfelder im Jahrbuch des Schweizer Alpenklubs XIII.
2. Cvijic, Das Karstphänomen. Geographische Abhandlungen, Band V, Heft 3, wo auch die übrige Litteratur zu finden ist.


aus: Globus 70, Vieweg Braunschweig, 1896, S.104-107. urn:nbn:de:kobv:11-d-4729494