| Ort: |
Julianenhof 15b, 15377 Märkische Höhe.
Julianenhof, Naturpark Märkische Schweiz. (52.5874630, 14.1185273) |
| Öffnungszeiten: |
MAI bis OKT Di-Do, Sa, So 10-16. [2026] |
| Eintrittspreise: |
Spende für den weiteren Ausbau. [2026] |
| Typ: |
Keller
Eiskeller
Unterirdische Museen
Fledermaushöhle
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | |
| Führungen: | |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Internationales Fledermausmuseum Julianenhof, Julianenhof 15b, 15377 Märkische Höhe.
E-mail: NABU Regionalverband Strausberg-Märkische Schweiz e.V., Mühlenweg 6 a, 15344 Strausberg, Tel: +49-3341-3086902. |
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
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| 1990 | Julianenhof wird nach der Wende nicht mehr genutzt. |
| 1992 | Artenhilfsprogramm gestartet. |
| 1998 | Grundstück vom NABU erworben. |
| 01-JUN-2001 | wiederaufgebauter Eiskeller eingeweiht. |
| 13-MAI-2006 | Fledermausmuseum eröffnet. |
| 2009 | Fledermausgarten feriggestellt. |
| 2010 | Fledermauskino zur visuellen und akustischen Beobachtung der Wochenstube der Großen Bartfledermaus. |
| 2013 | Renovierung des ehemaligen Kuhstalls abgeschlossen. |
Das Internationale Fledermausmuseum Julianenhof befindet sich im Julianenhof, einem ehemaligen Gutshof aus dem 19. Jahrhundert. Ein Feldstein-Klinker-Stallgebäude und der Eiskeller wurden nach der Wende nicht mehr genutzt wurden, und im Laufe der Zeit quartierten sich hier Fledermäuse ein. Nachdem Naturschützer acht Fledermausarten in den leerstehenden Gebäuden entdeckten, bauten NABU und der Naturpark eine Erlebnis-, Bildungs- und Forschungsstätte auf. Der Eiskeller wurde nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, durch die Sanierung des einsturzgefährdeten Daches wurde die Wochenstube der deutschlandweit bedeutsamen Großen Bartfledermaus gesichert.
Neben dem Aufbau des Museums werden seit 1992 in einem Artenschutzprogramm Fledermäuse mit Unterstützung der Bevölkerung intensiv Sommer- und Winterquartiere gesucht. Bekannte Quartiere werden gesichert, Hausbesitzer beraten, und strukturreiche Wäldern mit hohem Alt- und Totholzanteil geschaffen. Für baumhöhlenbewohnende Arten werden Fledermauskästen als künstliche Unterkünfte aufgehängt. Die ehemaligen Bunkeranlagen in Eggersdorf und Neuhardenberg wurden als Fledermausquartiere umgestaltet.
Der Julianenhof bei Reichenberg ist ein in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Feldstein-Ziegel-Bauweise errichteter ehemaliger Gutshof. Das Museum besteht aus fünf Abteilungen, Stallgebäude, Eiskeller, Fledermausgarten, Museumsgarten und historische Siedlerscheune. Im Stallgebäude befindet sich der Empfangsbereich mit der Ausstellung "Fledermäuse in Brandenburg" und weiteren Ausstellungen. Der Eiskeller mit einer Grundfläche von 40 m² und 5 m Höhe ermöglichte die Einlagerung von 120 m³ Eis. Im Sommer kann hier eine Ausstellung über Eiskeller in Brandenburg besucht werden, im Winter ist er Fledermausquartier. Der Fledermausgarten soll Lebensraum für Insekten bieten und damit die Fledermäuse mit Nahrung versorgen. Die sanierte historische Siedlerscheune enthält die Kreativwerkstatt und eine Ausstellung zur Geschichte Julianenhofs mit einem historischen Ackerwagen aus dem 19. Jahrhundert.
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Internationales Fledermausmuseum Julianenhof (besucht: 10-MÄR-2026)
Internationales Fledermaus-Museum Julianenhof (besucht: 22-FEB-2026)
NABU Kreisverband Strausberg – Märkische Schweiz (besucht: 10-MÄR-2026)