Internationales Fledermaus-Museum Julianenhof


Touristische Informationen:

Ort: Julianenhof, Naturpark Märkische Schweiz. Lindenstraße 33, 15377 Buckow.
Öffnungszeiten: Mai bis September täglich 10-16. [2006]
Eintrittspreise: Spende für den weiteren Ausbau. [2006]
Typ: Museum
Licht: elektrisch
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: NABU Regionalverband Strausberg, Ursula Grützmacher, Lindenstraße 33, 15377 Buckow, Tel: +49-33433-15846, Telefax: +49-33433-15856. E-mail: contact
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Geschichte

1990 Julianenhof wird nach der Wende nicht mehr genutzt.
1992 Artenhilfsprogramm gestartet.
1998 Grundstück vom NABU erworben.
01-JUN-2001 wiederaufgebauter Eiskeller eingeweiht.
13-MAY-2006 Fledermausmuseum eröffnet.

Bemerkungen

Der Julianenhof ist ein ehemaliger Gutshof aus dem 19. Jahrhundert, bei dem ein Feldstein-Klinker-Stallgebäude und der Eiskeller nach der Wende nicht mehr genutzt wurden. Nachdem Naturschützer acht Fledermausarten in den leerstehenden Gebäuden entdeckten, bauten NABU und der Naturpark eine Erlebnis-, Bildungs- und Forschungsstätte auf. Der Eiskeller wurde nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, durch die Sanierung des einsturzgefährdeten Daches wurde die Wochenstube der deutschlandweit bedeutsamen Großen Bartfledermaus gesichert.

Neben dem Aufbau des Museum werden seit 1992 in einem Artenschutzprogramm Fledermäuse mit Unterstützung der Bevölkerung intensiv Sommer- und Winterquartiere gesucht. Bekannte Quartiere werden gesichert, Hausbesitzer beraten, und strukturreiche Wäldern mit hohem Alt- und Totholzanteil geschaffen. Für baumhöhlenbewohnende Arten werden Fledermauskästen als künstliche Unterkünfte aufgehängt. Die ehemaligen Bunkeranlagen in Eggersdorf und Neuhardenberg wurden als Fledermausquartiere umgestaltet.