| Ort: |
99734 Nordhausen.
A7 Ausfahrt Hann. Münden/Werratal, F80 Richtung E 85 km bis Nordhausen oder A7 Ausfahrt Seesen(Harz), B243 66 km bis Nordhausen. In Nordhausen F4 nach N Richtung Blankenburg, kurz vor dem Ortsende links ab, Beschilderung zur Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau Dora folgen. Nicht zum Mittelbau Dora abbiegen, eine Einfahrt später Feldweg rechts ab, 500 m, bei der Kleingartensiedlung. (51.5302460, 10.7615761) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Öffnungszeiten: |
keine Einschränkungen. [2026] |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eintrittspreise: |
frei. [2026] |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Typ: |
Karstquelle,
Gipshöhlen und -bergwerke, alles was mit Gips zu tun hat.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Licht: | n/a | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dimension: |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Führungen: | self guided | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fotografieren: | allowed | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zugänglichkeit: | no | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur: |
Josef Tauchmann (1992):
Größte Karstquelle Thüringens - der Salzaspring
In: Meyenburg Museum (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Heft 17. Nordhausen 1992, S. 39–52.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Adresse: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Salzaspring besteht aus dem großen Quellteich und mehreren kleinen Nebenquellen, wie dem Tabaksbeutel und dem Stiefel. Alle diese Quellen sind sehr flach. Das Grundlose Loch liegt etwas südlich und ist deutlich tiefer. Dieser Quelltopf ist eine Einsturzdoline und hat durch seine Tiefe eine blau-grüne Farbe.
Das Wasser des Salzaspring stammt vor allem aus den drei Flüssen Zorge, Kelle und Wieda.
Diese fließen nur rund 5 km weiter nördlich auf der anderen Seite des Kohnsteins.
Das Wasser versickert im Bachbett und unterquert den Kohnstein um dann hier wieder zu Tage zu treten.
Der Kohnstein ist ein Bergrücken der bis zu 300 m N.N. erreicht.
Sein Gipsgestein wird an der Nordseite an vielen Stellen abgebaut.
Außerdem erlangte der Berg traurige Berühmtheit durch das hier existierende Konzentrationslager Mittelbau Dora und die unterirdische V2 Fabrik.
Das nahegelegene Konzentrationslager
Mittelbau Dora
und die unterirdische Fabrik sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Salzaspring friert im Winter nicht zu, deshalb war dieser Ort schon sehr früh besiedelt. Der Nordhausener Stadtteil Salza wurde schon im Jahr 786 gegründet.