Krähenbergstollen


Touristische Informationen:

Ort:  
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Öffnungszeiten: MAI bis OKT nach Vereinbarung.
[2026]
Eintrittspreise: frei, Spenden wilkommen.
[2026]
Typ: MineKupfer MineBlei MineSilber
Licht: helmet and headlamp provided
Dimension: L=80 m.
Führungen: D=20 min, MinAge=8, Max=4.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Stollen „Krähenberg“, Heimatverein Endorf e.V., Bönkhausen, Scheedweg 38, 59846 Sundern heimatverein@sundern-endorf.de
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Geschichte

1450 Bergbau erstmals urkundlich erwähnt.
1857/58 Probestollen vorgetrieben.
1859 Stollen aufgegeben.
2004 Bergbauwanderweg eröffnet.
2011 Stockumer Stollen geöffnet.
01-MAI-2019 Schaubergwerk eröffnet.

Geologie

Bemerkungen

Der Krähenbergstollen ist Teil eines bedeutenden Sauerländer Silber-, Blei- und Eisenerzreviers um den Ort Bönkhausen. Die bekanntesten Stollen sind der Churfürst-Ernst-Stollen, der Erbstollen ist der tiefste Stollen im Grubenfeld "Edler Stein". Daneben gab es noch die Grubenfelder „Ottilie“, „Krähenberg“ und „Düthenberg“. Der Krähenbergstollen, auch als Stemmecke-Stollen bekannt, wurde als Probestollen zur Erkundung des Erzvorkommens vorgetrieben. Tatsächlich ist er in der Bevölkerung unter diesem Namen bekannt, der Name Krähenbergstollen wird nur in den Genehmigungspapieren benutzt. Er wurde er vom Heimatverein Endorf in Kooperation mit dem Bergamt der Bezirksregierung zu einem Besucherstollen hergerichtet. Seit seiner Eröffnung 2019 bieten Josef Müller und Heiner Hoff vom Heimatverein die Führungen an. Dass dieser Stollen dafür gewählt wurde beruht auf der Tatsache, dass in den anderen Stollen Grundwasser eingedrungen ist, und einen Ausbau unmöglich macht.

Außer dem Krähenbergstollen ist auch der Stockumer Stollen für Besucher zugänglich. Der Stollen wurde 2011 geöffnet und mit einer Steintreppe zum Eingang erschlossen. Allerdings gibt es hier keine Führungen, man kann den Eingang frei besuchen. Beide Stollen liegen am Bergbauwanderweg der bereits 2004 eröffnet wurde und zu diversen Überbleibseln des mittelalterlichen Bergbaus führt.

Das Problem mit diesem Schaubergwerk ist das Fehlen von aktuellen Informationen. Die verfügbaren Informationen enden 2019, die naheliegende Vermutung ist, dass es wegen Corona wieder geschlossen wurde. Leider wurde die Website des Heimatverein Endorf e.V. nie erstellt. Auf der Seite des Vereins auf der Website der Gemeinde wird das Bergwerk überhaupt nicht erwähnt. Das Einzige, was wir tatsächlich wissen, ist, dass das Bergwerk im Winter zum Schutz der Fledermäuse geschlossen ist.