Friedrich-Wilhelm-Stollen


Touristische Informationen:

Ort: Friedrich-Wilhelm-Stollen 1, 95192 Lichtenberg. Staatsstraße 2196 zwischen Lichtenberg und Blankenstein. Frankenwald, 20 km westlich von Hof.
Öffnungszeiten: APR bis OKT Sa, So, Fei 11, 13, 15.
Während der Schulferien in Bayern zusätzlich Di 11, 13, 15.
[2011]
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 3,50, Schüler EUR 2,50.
Gruppen (12+): Erwachsene EUR 2,50, Schüler EUR 2.
[2011]
Typ: MineIron Mine MineCopper Mine MineFluorite Mine
Licht: LightBeleuchtung mit Glühlampen
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Friedrich-Wilhelm-Stollen, Förderverein Friedrich-Wilhelm-Stollen e.V., Friedrich-Wilhelm-Stollen 1, 95192 Lichtenberg, Tel: +49-9288-216, Fax: +49-9288-216. E-mail: contact
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Geschichte

1793 Baubeginn.
1831 Fertigstellung.

Geologie


Bemerkungen

Das Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen ist das einzige Schaubergwerk im Frankenwald. Bei diesem Stollen handeltes sich um einen sogenannten Wasserlösungsstollen oder Erbstollen, gebaut um dem Grundwasser den Abfluss aus dem Bergwerk zu erlauben. So war es nicht notwendig, das Wasser herauszupumpen. Der Stollen war zudem ein Suchstollen, der dazu diente weitere Erzgänge zu erschiessen. Er wurde geplant und projektiert von Alexander von Humboldt, der zu dieser Zeit kgl. preußischer Oberbergmeister war. Da zu dieser Zeit König Friedrich Wilhelm herrschte, wurde ihm zu Ehren der Stollen benannt.

Das Bergwerk, das von diesem Erbstollen entwässert wurde, war das Eisen- und Kupferbergwerk Lichtenberger Friedensgrube. Hier wurde überlängere Zeit abgebaut. Zulezt, in der Mitte des 20. Jahrhunderts, wurde noch Flußspat oder Fluorit abgebaut.

Die ersten 200 m des Stollens können auf einer Führung besichtigt werden. Dieser Teil ist sehr gut ausgebaut und kann mit normalen Schuhen besichtig werden, für den Restdes Stollens, der nur auf Spezialführungen besichtigt werden kann benötigt man Gummistiefel. Das Bergwerk stellt einen Regenumhang und Helm, zum Schutz der Kleidung. Das Mundloch des Stollens befindet sich links der Gaststätte Friedrich-Wilhelm-Stollen. Auf der anderen Seite des Gebäudes befindet sich ein kleines Bergbaumuseum das auch der Startpunkt der Führungen ist.