| Ort: |
Schulstraße 13, 57562 Herdorf/Sassenroth.
(50.770390, 7.917393) |
| Öffnungszeiten: |
APR bis OKT Son, Fei 11-17. [2026] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 3, Kinder (7-17) EUR 1, Kinder (0-6) frei, Studenten (-26) EUR 1, Behinderte EUR 1. Gruppen (19+): Erwachsene EUR 2. [2026] |
| Typ: |
Eisen
Silber
Blei
Kupfer
Zink
Geopark Westerwald-Lahn-Taunus
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| Licht: |
Elektrisches Licht
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| Dimension: | |
| Führungen: | D=1,5 h. |
| Fotografieren: | erlaubt |
| Zugänglichkeit: | nein |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen, Schulstraße 13, 57562 Herdorf/Sassenroth, Tel: +49-2744-6389.
E-mail: |
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
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| 1965 | letzte Gruben im Siegerland geschlossen. |
| 1986 | Bergbaumuseum eröffnet. |
Das Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen befindet sich im Herdorfer Stadtteil Sassenroth, und wird deshalb auch als Bergbaumuseum Sassenroth oder auch Kreisbergbaumuseum Sassenroth bezeichnet. Mit anderen Worten der Name ist so verschwurbelt, dass jeder ihn anders interpretiert. Zudem sind sogar komplett falsche Schreibweisen im Umlauf, es wird als Sassendorfer Bergbaumuseum auf verschiedenen Listen aufgeführt. Die ganzen Namen sind zudem etwas unglücklich, weil es an dieser Stelle nie ein Bergwerk gab, auch der Förderturm wurde hier aufgebaut, und das Museum weder den Bergbau in Sassenroth noch Altenkirchen zum Thema hat. Tatsächlich ist dies ein Museum über den Siegerländer Erzbergbau, der seit 2.500 Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Lebens war. Vorkommen von Eisen-, Silber-, Blei-, Kupfer- und Zinkerzen wurden abgebaut und verarbeitet. Die Blütezeit des Siegerländer Erzbergbaus war um 1900 als etwa 15.000 Bergleute in den verschiedenen Bergwerken beschäftigt waren. Diese Era endete mit der Schließung der letzten Gruben im Jahr 1965.
Das Museum befindet sich in der alten Schule dokumentiert die Geschichte des Bergbaus im Siegerland mit einer großen Zahl von Ausstellungsstückeen. Eine sehr schöne Ausstellung von Grubenlampen und eine Mineralienausstellung sind besonders erwähnenswert. Im Kellergeschoss befindet sich das eigentliche Schaubergwerk. Beim Gang vorbei an Schächten und Füllorten, durch unterschiedlich ausgebaute Stollen bis in die Abbaue wird die Arbeitswelt unter Tage präsentiert. Grubenlokomotiven, Lademaschinen, Pressluftbohrer und weiter Werkzeuge sind ausgestellt. In den Außenanlagen kann man Großgeräte sehen, so zum Beispiel die Großgeräte des Siemens-Martin-Stahlwerks der Charlottenhütte. Ein echtes Highlight ist der 15 m hohe Förderturm mit Maschinenhaus.
Das Museum, einschließlich Schaubergwerk, kann ohne Führung besucht werden. Für Gruppen sind jedoch Führungen mit Voranmeldung möglich.
Das Bergbaumuseum ist Infozentrum bzw GeoInformationszentrum des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus. Das Museum wird, wie der Name schon sagt, vom Kreis betrieben. Der Förderverein zur Erhaltung und Pflege der Bergbau- und Hüttentradition im Kreis Altenkirchen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt Bergbau- und Hüttentradition im Kreis Altenkirchen zu erhalten. In diesem Rahmen sind sie auch Sponsor des Museums, jedoch nicht der Betreiber. Wir haben dieses Museum dem Westerwald zugerechnet, nicht dem Siegerland, obwohl das Thema der Siegerländer Erzbergbau ist. Das liegt an der Lage des Kreises an der Grenze zwischen Siegerland im Norden und Westerwald im Süden, und das Museum befindet sich im südlichen Teil. Zudem richtet sich die Geologie nicht nach derartigen Grenzen.
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Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen - Wikipedia (visited: 10-JUN-2026)
Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen, offizielle Website (visited: 11-JUN-2026)
Bergbaumuseum Sassenroth (visited: 11-JUN-2026)