| Ort: |
Von Ramsau L725 4,7 km östlich, bei Lodenwalker links abbiegen.
Ausgeschildert.
(47.435031, 13.717279) |
| Öffnungszeiten: |
Mitte-MAI bis 26-OKT täglich . [2021] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 3.50, Kinder EUR . [2021] |
| Typ: |
Klamm
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| Licht: | nicht notwendig |
| Dimension: | |
| Führungen: | selbstgeführt Klamm - Silberkarhütte und zurück: D=75 min. |
| Fotografieren: | erlaubt |
| Zugänglichkeit: | nein |
| Literatur: | |
| Adresse: | Silberkarklamm, Tel: +43-. |
| Nach unserem Wissen sind die Angaben für das in eckigen Klammern angegebene Jahr korrekt. Allerdings können sich Öffnungszeiten und Preise schnell ändern, ohne daß wir benachrichtigt werden. Bitte prüfen Sie bei Bedarf die aktuellen Werte beim Betreiber, zum Beispiel auf der offiziellen Website in der Linkliste. |
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| 1928 | Holzweg, angelegt vom Eigentümer Matthias Erlbacher. |
| 1938 | Überschwemmung und Erdrutsch zerstören den Weg durch die Klamm und die darunter liegende Lodenwalke. |
| 1950 | Die Silberkarhütte wird erweitert und zu einer Schutzhütte umgebaut. |
| 1979 | Lawine zerstört den Weg. |
| 1998 | Steinschlag zerstört den oberen Teil der Klamm. |
| 1999 | Lawine beschädigt die Silberkarhütte. |
| 2005 | Lawine zerstört den Weg. |
| 2006 | Klettersteig Hias von Hans Prugger für den TVB Ramsau gebaut. |
| JUL-2008 | Klettersteig Siega gebaut und eröffnet. |
| 2014 | Klettersteig Rosina von Hans Prugger für den TVB Ramsau gebaut. |
Die Silberkarklamm befindet sich auf der Südseite des Dachsteinmassivs. Sie ist der Zugang zur Silberkarhütte und zu drei Klettersteigen, Hias, Siega und Rosalie. Daher ist sie sehr beliebt und kann bei schönem Wetter im Hochsommer sogar überfüllt sein. Die Tour beginnt am Parkplatz und führt über eine einspurige Schotterstraße zur Klamm. Die Klamm selbst ist ziemlich außergewöhnlich, da sie auf beiden Seiten senkrechte Wände hat, die jedoch mindestens 10 m voneinander entfernt sind. Es sieht so aus, als hätte ein Erdrutsch die breite Spalte geöffnet, die dann vom Fluss genutzt wurde. Diese Klamm ist also ausnahmsweise nicht das Ergebnis der Erosion durch den Fluss.
Der Weg durch die Klamm ist ein erhöhter Holzsteg auf der linken Seite. Am oberen Ende gibt es eine Seilbrücke zur anderen Seite. Der Weg wurde 1928 von Matthias Erlbacher, vulgo Bacher, gebaut. Er war der Eigentümer des Gebiets und wollte mit den zahlungskräftigen Touristen etwas Geld verdienen. Der Klettersteig Hias wurde nach ihm benannt, es ist die lokale Kurzform von Matt-hias. Der Eintrittspreis betrug in den Anfangszeiten 2 Kreuzer. Zu dieser Zeit wurde auch die Alm in eine Hütte umgebaut.
Das Silberkar ist eine Alm (Hochweide), die Silberkarhütte war einst der Hof, von dem aus die Alm bewirtschaftet wurde. Aufgrund des Tourismus und der Veränderungen in der lokalen Landwirtschaft wurde sie zu einer Gaststätte für Bergsteiger umgebaut. Sie liegt 200 m höher als der Parkplatz, sodass es sich um eine eher harmlose Tour handelt, die für Anfänger, Familien mit kleinen Kindern oder Senioren geeignet ist. Es empfiehlt sich, zur Hütte zu wandern, dort zu Mittag zu essen und dann durch die Klamm zurückzukehren.
Die Silberkarklamm war 10 Jahre lang Schauplatz des Kunst- und Kulturfestivals Klammheimliche Begegnung. Teil des Programms war die nächtliche Beleuchtung der Klamm. Es gab Ausstellungen mit Skulpturen und Objekten nationaler und internationaler Künstler, Konzerte, Kabarett, Kinderprogramme und ein Kurzfilmfestival.