Die Sage von Polyphem, dem Sohn von Poseidon und der Meeresnymphe Thoosa in der griechischen Mythologie wurde zuerst in Homers Odyssee aufgeschrieben. Nach dieser Sage lebte er in einer Höhle, und so gibt es diverse Höhlen, denen nachgesagt wird, dass sie die Höhle aus der Sage sind. Dabei sind die Namen Zyklopenhöhle und Polyphems Höhle gebräuchlich. Besonders schräg ist, dass dabei sogar ein Steinbruch aus der Antike vertreten ist, der zwar alt ist aber nicht so alt. Auch eine Höhle in Deutschland haben wir in die Liste mit aufgenommen, hier liegt der Bezug in der Interpretation eines frühen Erforschers, der offensichtlich seine Klassiker kannte.
Odysseus und seine Männer segelten von Ikos aus in Richtung der Ionischen Inseln. Auf Gioura begegneten sie dem mächtigen Ungeheuer, dem einäugigen Zyklopen namens Polyphem. Er ist als Menschenfresser bekannt und tötet die Männer von Odysseus. Aber Odysseus gelingt es, den Riesen zu überlisten, indem er ihn blendet und zu fliehen. Leider beschwert sich der Zyklop bei seinem Vater Poseidon, weshalb sie ein Jahrzehnt brauchen, um ihren Weg zurückzufinden. Es ist offensichtlich keine gute Idee, den Gott des Meeres zu verärgern, wenn man mit dem Schiff reist.