Knappenloch Fallwindes


Touristische Informationen:

Ort: Lesach 24, 9981 Kals am Großglockner.
Fallwindestal. Von Kals am Großglockner L26 nach Süden, am dritten Abzweig nach Lesach links ab, nach rechts über die Brücke, Parkplatz der Rodelbahn Fallwindes. 1,5 km, 170 Höhenmeter, etwa 45 min einfach.
(46.977804, 12.641565)
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
[2025]
Eintrittspreise: frei.
[2025]
Typ: MineEisen MineGold MineKupfer
Licht: LightLED
Dimension: A=1,500 m asl.
Führungen: selbstgeführt, D=10 min.
Fotografieren: erlaubt
Zugänglichkeit: nein
Literatur:  
Adresse: Tourismusinformation Kals am Großglockner, Glocknerhaus Kals, Ködnitz 7, A-9981 Kals am Großglockner, Tel: +43-50-212-540. E-mail:
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Geschichte

15. Jahrhundert Beginn des Bergbaus.
17. Jahrhundert Ende des Bergbaus.
1970er Jahre Entwicklung zu einem Schaubergwerk.
2021 Neue LED-Beleuchtung installiert.

Geologie

Das polymetallische Erz in einem Gang enthielt schwefelhaltiges Eisenerz, Kupfererz und eine minimale Menge Gold. Das Vorkommen ist jedoch recht klein und der Abbau war nie sehr lohnend.

Bemerkungen

Die Schaubergwerk Knappenloch Fallwindes wurde nach dem Fallwindes-Tal benannt, in dem es sich befindet. Es handelt sich um einen kurzen Bergwerkstollen, der zum Abbau von Pyrit mit einem Gehalt an Gold und Kupfer angelegt wurde. Der Stollen wurde zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert vorgetrieben, war jedoch nicht sehr profitabel und wurde schließlich aufgegeben. Heute ist der Stollen mit einem Solarpanel und einem LED-Beleuchtungssystem ausgestattet. Die Wege sind ausgebaut, und Wanderer, die den Stollen erreichen, können einfach das Licht einschalten und sich umsehen. Das Licht schaltet sich nach 10 Minuten automatisch aus.

Dieses Schaubergwerk ist etwas ganz Besonderes. Es ist eines der wenigen Bergwerke, die man auf eigene Faust besuchen kann. Altbergbau ist immer gefährlich, und die Erkundung solcher Objekte ist ziemlich riskant. Diese Mine ist jedoch gesichert und wird regelmäßig überprüft. Es gibt einen Weg und elektrisches Licht, sodass es sich definitiv um ein Schaubergwerk handelt. Der Standort ist jedoch recht abgelegen, und die einzigen Besucher sind Bergsteiger, die die gut gepflegten österreichischen Wanderwege nutzen. Es ist also definitiv nicht sinnvoll, jemanden an einem traditionellen Kassenhäuschen auf Kunden warten zu lassen. Das Bergwerk kostenlos zu öffnen, ist eine wirklich gute Idee, die wir von ganzem Herzen begrüßen.

Leider sind die Onlinekarten für dieses Schaubergwerk recht ungenau. Weder Google noch OSM listet es, beide haben aber die darüberliegende Rodelhütte Fallwindes und den Weg dahin eingezeichnet. Das Schaubergwerk ist jedoch vor Ort gut ausgeschildert und liegt am Weg zur Rodelhütte. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz an der Lesachbrücke.