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Sinterbecken


Bild: Wahrscheinlich die berühmtesten Sinterbecken der Welt in der Skocjanske Jame in Slovenien. Diese Sinterbecken sind trocken, werden als als inaktiv oder fossil bezeichnet.

Sinterbecken werden durch Wasser gebildet, das einen flachen Hang hinunterfließt. Dieser dünne Wasserfilm hat eine sehr große Wasseroberfläche, es findet ein Gasaustausch mit der Höhlenluft statt, das Wasser gibt Kohlendioxid (CO2) ab und Kalk fällt aus.

Das Wasser bildet bim Fließen natürlich winzige Wellen, die durch Unregelmäßigkeiten der Gesteinsoberfläche ausgelöst werden. Der ausgefällte Kalk, der eine düunne Haut auf der Wasseroberfläche bildet wird durch diese Welle in Bögen geformt. So bilden sich erste flache bogenförmige Becken, die mit dem Tropfwasser gfüllt sind.

Wenn die Kalkausfällung weitergeht, wird die ausgefällte Kalkhaut durch Wellenbewegungen des Wassers immer zum Rand des Beckens transportiert, das immer weiter wächst. So leuchtet ein, warum das Becken immer auf seinem Rand weiterwächst.


Bild: Mammoth Hot Springs im Yellowstone National Park, USA.

Sinterbecken findet man allerdings nicht nur in Höhlen. Es gibt weltweit auch einige berühmte Becken an der Erdoberfläche.

Das Problem an der Erdoberfläche ist das Tageslicht. Dadurch wachsen Algen, Moose und Farne auf allen feuchten Oberflächen, die zwar die Kalkausfällung fördern, aber auch gleichzeitig zu ungeleichmäßigem Wachstung des Kalks führen. Auf diese Art bilden sich mächtige Travertun oder Kalktuff Lager, aber keine Sinterbecken. Die Typischen Oberflächenförmen kann man an den Plitzvitzer Seen in Kroatien beobachten.

Sinterbecken an der Erdoberflächen bilden sich nur an Thermalquellen. Das heiße Wasser verhindert Pflanzenwachstum und ermöglicht damit für eine ungestörte Entwicklung der Becken.

Diese Becken bestehen manchmal aus Kalzit, meist bestehen sie aus den verschiedensten Silikaten (Minerale auf der Basis von SiO2).


Berühmte Sinterbecken

Unterirdisch:

Oberirdisch:


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