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Höhlenkirchen


Höhlenkirchen sind, wie der Name schon sagt, eine Kombination aus Höhle und Kirche. Das bedeutet also, einen wie auch immer gearteten, unterirdischen, von Fels umgebenen Ort der als Andachtsstätte einer beliebeigen Religion genutzt wird. Dabei kann man grob drei Gruppen unterscheiden.

Höhlenkirchen in natürlichen Höhlen

Natürliche Höhlen werden bereits seit Jahrtausenden, ja wahrscheinlich seit zehntausenden von Jahren als Kirche oder Tempel benutzt. Die ältesten sind wohl die Bilderhöhlen in Frankreich und Spanien, wenn man für die Erstellung der Bilder einen religiösen Hintergrund sehen will. Auf der ganzen Welt wurden Höhlen mit religiösen Symbolen ausgestattet und als Kirchen genutzt. Einige sehr weit verbreitete Typen sind:

Höhlenkirchen in künstlichen Hohlräumen

Der Bau einer Kirche von einiger Größe erfordert erheblich architektonische Fähigkeiten. Häufig war es viel einfacher ein geeignetes Gestein einfach auszuhöhlen. Achtet man auf eine gewölbte Decke, ist die Standfestigkeit meist sehr groß.

Felsenkirchen

Felsenkirchen werden im englischen Monlithic Church, also monolithische Kirche, genannt. Dieser Name trifft es recht gut, gemeint ist nämlich eine Kirche, die in einen Felsen, einen Monolith, geschlagen wurde. Dabei wird der Fels zu einem großen Teil von der Kirche ausgefüllt. Meist wird auch die Außenseite als Teil der Kirche gesehen und ebenfalls mit Steinmetzarbeiten versehen. In gewisser weise handelt es sich also um eine übergroße Felsskulptur mit religiösem Hintergrund, die man betreten kann.


Siehe auch


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