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Perlsinter



Bild: Perlsinter in der Laichinge Tiefenhöhle.

Perlsinter wird auch manchmal, aufgrud seines Aussehens, als Blumenkohlsinter oder Streuselkuchensinter bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Varietät von Höhlensinter, die aus kurzen, knöpfchenförmigen Auswüchsen besteht. Sie besitzen einen etwas dünneren Fuß oder Stiel und einen abgerundeten Kopf. Im Inneren sind sie schichtweise aufgebaut. Sie treten meist in Gruppen auf und bedecken Wand- und Deckenflächen.

Die Entstehungsmechanismen für diese Art Sinter sind weitgehend unbekannt. Sicher ist lediglich, dass es sich nicht um eine Ablagerung im stehend Wasser handelt. Der Sinter ähnelt dem Sinter von Tropfsteinen.

Möglicherweise entsteht Perlsinter durch Spritzwasser. Dann könnte er entlang eines Höhlenbachs oder durch das Auftreffen von Deckentropfwasser nach dem Fall aus großer Höhe entstehen. Eine andere Theorie geht davon aus, dass die Höhlenwand etwas kälter sein könnte als die Höhlenluft. Dadurch ließe sich erklären, warum die Knöpfchen an der Wand dünner und in ein paar Millimeter Abstand dicker sind.


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