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Salzhöhlen


Salze, also in der Natur vorkommende Ionische Halogenverbindungen lassen sich durch den Dipol Wasser leicht und in großer Menge lösen. So kommt es, dass Salzhöhlen auch häufig erhebliche Größen erreichen können. Andererseits ist ihre Lebensdauer, je nach Niederschlagsmenge, äußerst begrenzt. Die Größe der Höhlen ist meist durch die geringe Größe an der Erdoberfläche vorkommenden Salzes begrenzt.

Salzhöhlen sind primär Lösungshöhlen. Erosion erfolgt in Salz wenig oder gar nicht. Insbesondere führt Erosion primär zu einer Oberflächenvergrößerung des Salzes, das wiederum in schnellerer Lösung resultiert.

Im Gegnsatz zu Gipshöhlen besitzen Salzhöhlen Speläotheme, als Höhlenminerale. Dies sind natürlich keine Tropsteine, sondern Salzkristalle. Salz ist hygroskopisch, so dass Wasser in der Höhlenluft sofort vom Salz aufgenommen wird und die Umkristallisierung ermöglicht. In stehenden gewässern die Salzgesättigt sind kommt es durch Verdunstung zu einer Übersättigung und zur Bildung von Haliten, kubischen Salzkristallen.

Die größte Salzhöhle der Welt ist die Malham cave in Israel mit einer Länge 5685m. An zweiter Stell liegt die Jeskyne Trí Nahácu (Höhle der drei Nackten) im Iran mit 5010m. Sie wurde von tschechischen Höhlenforschern entdeckt und erforscht, deshalb der tschechische Name. Die drittgrößte Salzhöhle ist die Pestera 6S de la Mânzálesti in Rumänien mit 3100m.


Beispiele


Siehe auch


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