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Erosionshöhlen


Erosion ist in der Geologie die Gesamtheit aller Prozesse die gesteinszerstörend wirken. Dazu gehört die mechanische Arbeit von Wind und Wasser, Sprengung durch Volumenausdehnung in Rissen (Salt oder Eis), Lösung durch Wasser oder Säuren sowie Hitze. In der Höhlenkunde wird, bedingt durch das Ungleichgewicht zwischen Karsthöhlen und anderen, der Begriff etwas anders verwendet. Hier unterscheidet man mechanische Verwitterung (Erosion) von chemischer Verwitterung (Korrosion). Noch spezifischer meint man mit Erosionshöhlen in der Regel Höhlen die durch die Kraft von Wind und Wasser auf mechanischem Wege entstanden sind. Wichtig ist dabei jedoch, dass nur Höhlen die ausschließlich durch mechanische Verwitterung als Erosionshöhlen bezeichnet werden.

Man kann mehrere Typen von Erosionshöhlen unterscheiden, je nachdem welche Form von Erosion zur Höhlenbildung führte. So gibt es Brandungshöhlen, Flußhöhlen und Windhöhlen.

Erosionshöhlen entstehen auf mechanischem Wege. Dafür sind die mechanischen Eigenschaften der Gesteine wichtig, wie Klüftigkeit, Spaltbarkeit, Härte usw. Nur am Rande ist die Löslichkeit der Gesteine von Beduetung. Aus diesem Grund kann es Erosionshöhlen in fast allen Gesteinen geben.


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