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Prof. Dr. Alfred Bögli

1. April 1912 - 11. Februar 1998


Bild: Alfred Bögli.

Prof. Dr. Alfred Bögli war eine der führenden Persönlichkeitenind der wissenschaftlichen Speläologie. Er wurde 1912 in Bern geboren und starb 1998 in Hitzkirch/Kanton Luzern. Er studierte an den Universitäten Bern und Fribourg und erwarb seinen Doktortitel 1939.

Von 1951 an leitete Alfred Bögli die wissenschaftliche Erforschung des  Hölloch im Muotatal in der Schweiz. Im August 1952 wurde er mit drei Freunden von einer Flut eingeschlossen. Sie mußten 10 Tage warten, bis der Wasserspiegel genügend gesunken war, dass sie den Siphon wieder passieren konnten. Am Ende ihrer Gefangenschaft waren sie einige Kilo leichter und berühmt. Die Medien verbreiteten alle Einzelheiten der verschiedenen Rettungsversuche. Alfred Bögli schrieb später ein spannendes Buch über dieses Ereignis.

Alfred Bögli arbeitete an Einzelheiten der Lösung von Kalkstein in Abhängigkeit von Klima und Vegetation. In diesem Zusammenhang entdeckte er 1964 die  Mischungskorrosion. Dies ist ein wichtiges Prinzip bei der Entstehung von Höhlen in Karstgebieten.

1965 erhielt er einen Lehrauftrag für Karst- und Karsthydrographie am Institut für Physische Geographie, J. W. Goethe University in Frankfurt am Main.

1970 habilitiete er an der Universität Zürich.

Er schrieb viele Artikel und Bücher, das wichtigste davon war wohl Karsthydrographie und physische Speläologie, das sogar ins englische übersetzt wurde. Bei den deutschsprachigen Höhlenforschern ist er vor allem aufgrund seiner zahlreichen populärwissenschaftlichen Bücher bekannt.

Veröffentlichungen

Wichtige Publikationen von Alfred Bögli in chronologischer Ordnung.


Siehe auch


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