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Wolfram


Wolfram ist ein chemisches Element mit der Bezeichnung W, ein Metall, in reiner Form stahlgrau, weich und leicht zu bearbeiten. Durch Oxidation oder die Verbidung mit Kohlenstoff wird es harter und spröder. Es hat viele interessante eigenschafte, so hat es den höchsten Schmelzpunkt aller Elemente mit ausnahme von Kohlenstoff (3.422°C). Die Leitzfähigkeit ist 28% höher als die von Silber. Seine Haupverwendung ist jedoch als Hartmetall, eine Legierung zwischen Stahl und Wolfram Monokarbid. Es wird aber auch für Glühfäden, in der Elektronik und als Katalysator in der chemischen Industrie verwendet.

Die wichtigsten Wolframerze sind Wolframit (Eisen-Mangan Wolframat, (Fe,Mn)WO4) und Scheelite (Kalzium Wolframat, CaWO4). Scheelite hiess ursprünglich Tungstenit, es wurde zu Ehren des schwedischen Chemikers Carl Wilhelm Scheele umbenannt, der im Jahr 1781 eine neue Säure entdekte, die Wolframsäure oder Orthowolframsäure. Er vermutete, dass darau ein neues Metall reduziert werden könnte. Zwei Jahre später erzeugten die Brüder José und Fausto Elhuyar Wolframsäure aus Wolframit. Später im selben Jahr reduzierten sie die Säure mit Holzkohle und entdeckten Wolfram.

Das meiste Wolfram wird in China und der GUS, Österreich und Portugal abgebaut, es gibt aber auch ein großes Bergwerk in Canada, das CanTung (Canadian Tungsten) heisst. Sogar die benachbarte Bergwersstadt heißt Tungsten (Wolfram). Der Preis von Wolfram auf dem Weltmarkt schwankt sehr stark. Darau folgt, dass Wolfram Bergwerke immer wieder geschlossen werden, wenn der Preis unter die Kosten für den Abbau fällt, und wieder eröffnet werden, wenn er ein paar Jahre später wieder steigt. Währen des 20ten Jahrhunderts schankte der Preis in nur 10 Jahren um das zehnfache, und seit 2005 wird er für Rekordpreise gehandelt. Im Moment ist also der Abbau von Wolfram sehr profitabel.


Siehe auch


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