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Alaun


Alaun wurde seit der Antike vielfältig eingesetzt. Als Holz- und Flammschutzmittel, als Hilfsstoff zum Färben und Gerben, und sogar für medizinische Zwecke. In Ägypten wurden Bauholzfragmente ausgegraben, die bereits 450 vor Christus mit Alaun behandelt wurden. Die Römer färbten ihre Togen mit Krapp-Wurzel (Rubinia tinctorum) und Alaun. Seit dem Mittelalter werden Ziegen- und Schafleder mit Alaun haltbar und geschmeidig gemacht. Alaun wurde äußerlich bei Hautkrankheiten, innerlich bei Darmkrankheiten, sowie als Blutstiller als sogenannte Rasierstift benutzt.

Alaun ist ein Salz der Schwefelsäure, ein sogenanntes Doppelsulfat, weil es eine Mischung aus zwei Sulfaten ist. Alle Doppelsulfate ein- und dreiwertiger Metalle heißen Alaun, das meistverbreitete ist aber Kaliumaluminium-Alaun, kurz Kalialaun.

Ka2SO4 * Al2(SO4)3 * 24 H2O
Kalium-Aluminiumsulfat-Dodekahydrat


Siehe auch


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