Literatur mit Höhlenbezug


Höhlen haben den Menschen bereits seit prähistorischer Zeit beeindruckt. Und natürlich waren sie in vielerlei Hinsicht lebensnotwendig. Ursprunglich hat der Mensch seine Aufzeichnungen in der Höhle gemacht, indem er die Wände mit Bildern bemalt und mit Symbolen versehen hat. Als der Mensch aber das schreiben auf Pergament und Papier erlernt hatte blieb die Höhle auch dort als thema erhalten.

Einer der ältesten und berühmtesten Texte, in dem eine Höhle eine zentrale Rolle spielt ist das Höhlengleichnis von Platon. Er vergleicht darin die Welt mit einer Höhle und unsere Wahrnehmung der Welt mit Licht und Schatten an der Höhlenwand, die wir für Realität halten, die doch aber nur eine Projektion der Realität vor der Höhle sind.

Andere Höhlen finden sich griechischen Sagen, wie zum Beispiel die Höhle auf Kreta, in der Zeus aufgewachsen ist. Ebenso finden sich Höhlen in Märchen und Sagen aus anderen Kulturkreisen. Die meisten dieser Geschichten besitzen jedoch keinen Bezug zu einer bestimmten Höhle, da sie einfach zu wenig Informationen über die Höhle liefern, um sie zu identifizieren. Um so besser läßt sich deshalb heute ein solcher Zusammenhang postulieren. So verwunderst es nicht, dass heutzutage zwei Höhlen auf Kreta Zeushöhlen sind und die Führer von weiteren Höhlen steif und fest ebhaupten, dass ja eigentlich ihre Höhle die richtige wäre.

Eine ganz neue Sorte von Literatur kommt mit der Romantik im 19ten Jahrhundert auf. Die Reisenden in ferne Länder, publizieren nach ihrer Rückkehr einen Reisebericht, der von der Bevölkerung regelrecht verschlungen wird. Den Anfang mit dieser Literatur markieren so Namen wie Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe.

Achtung: diese Texte sind zum Teil sehr lang und enthalten auch noch Bilder. Der download kann etwas dauern.

Eine andere Richtung der Literatur entsteht ebenfalls im 19ten Jahrhundert, der historische Roman. Auch in dieser Literaturform gibt es bezüge zu Höhlen.


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