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Höhlenvermessung


Ein wichtiger Teil der Arbeit von Höhlenforschung ist die Vermessung von Höhlen, die dann in einem Höhlenkataster gesammelt werden. Diese Daten sind dann Grundlage von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, Grundlage für Gutachten in Hoch- und Tiefbau und natürlich, speziell in großen Höhlen, eine Orientierungshilfe für zukünftige Höhlenforscher.

Die Höhlenvermessung folgt den gleichen Regeln wie die Vermessung über Tage, wenn auch die verwendeten Werkzeuge auf die speziellen Anforderungen abgestimmt sind. Heutzutage wird auch hier unter Einsatz modernster Technik gearbeitet. Die Ausrüstung muss jedoch meist für die besonders schwierigen Bedingungen angepasst werden.

Die Vermessung erfolgt immer von einem Punkt zum anderen, wobei der erste Punkt am Höhleneingang liegt, und heutzutage meist mit GPS (Gobal Positioning System) bestimmt wird. Die Daten werden dann in ein spezielles Programm eingegeben, das daraus eine Karte zeichnet. Nebenher wird eine Skizze gemacht, in die Höhleninhalte und besonderheiten aufgenomen werden. Sie können später in den fertigen Höhlenplan übernommen werden.

Die Vermessung macht den Unterschied zwischen einem touristischen Höhlenbesuch un Höhlenforschung deutlich. Ein Höhlenforscher hat nach der Tour eine Arbeit vollbracht, die seine Forschung dokumentiert.


Siehe auch


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