In English
In English
In English
In English

Troglobionten

Echte Höhlentiere


Bild: Niphargus aus der  Falkensteiner Höhle.

Troglobionten oder Höhlentiere sind Tiere die ausschließlich in Höhlen leben, sie sind unfähig außerhalb von Höhlen zu überleben. Sie sind an diese Umgebung angepaßt eine Phänomen das Troglomorphie genannt wird. Darin liegt auch der Grund, warum sie für das leben außerhald der Höhlen nicht mehr geeignet sind.

Eine typische Anpassung an die Höhle ist die Verstärkung der hilfreichen Sinne: Geruchssinn, Tastsinn und Gehör. Viele Troglobionten besitzen lange, empfindliche Antennen, mit denen sie nicht nur gut abtasten können, sondern auch in der lage sind vibrationen zu fühlen. So können sie sich bewegende Objekte orten. Der Geruchssinn ist besonders interessant für aquatische Lebewesen.

Dazu kommt auch der Verlust von unbrauchbar gewordenen Sinnen. Da es in Höhlen absolut kein Licht gibt, ist das Sehen überflüssig und wird verlernt. Manchmal gehen sogar die Augen verloren.

Schließlich gibt es noch sowas wie passive Anpassungen, wie den Verlust der Hautpigmentierung. Troglobionten sind in der Regel bleich, weiß oder sogar durchsischtig. Manchmal sieht man rotes Blut durchscheinen oder auch dieses ist durchsichtig. This ist keine hilfreiche Anpassung, sie ist lediglich auf das Fehlen der Notwendigkeit zurückzuführen, doch sie macht eine Rückkehr zur Oberfläche unmöglich. Der Troglobiont stirbt aufgrund der fehlenden Schutzfunktion der Hautpigmente innerhalb kürzester Zeit an Ultraviolettel micht. Sogar kurzfristige Eposition in Sonnenlicht kann tödlich sein.


 Amphipoden |  Höhlenfische |  Höhlenpilze |  Leptodirus hohenwarti |  Nanobakterien |  Grottenolm (Proteus anguinus) |  Höhlenspinnen

Hauptseite | Allgemeine Informationen | Höhlenbiologie
Letzte Änderung Impressum, © Jochen Duckeck.