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Proteus anguinus

Grottenolm



Bild: Proteus anguinus in  Planinska Jama in Slovenien. © Helmut Schlierf, Zirndorf.
Wissenschaftlicher Name: Proteus anguinus Laurenti 1768
Systematik: Subphylum Vertebrata
Klasse Amphibia
Ordnung Urodela
Familie Proteidae
Genus und Speziescave salamander

Grottenolme sind echte Höhlentiere, sogenannte Troglobionten.

Der Grottenolm ist ein amphibischer Salamander, der ausschließlich in den Karstgebieten zwischen Triest und Montenegro vorkommt. Er ist also endemisch.

Bild: Der Proteus oder Olm.
Fotograf: Arne Hodalic
© Slovenian Government Public Relations and Media Office, mit Genehmigung.

Durch das lichtlose Leben sind Grottenolme völlig pigmentlos, wirken also bleich, fast durchscheinend. Außerdem haben sie keine Augen, diese wären im Dunkeln ja auch völlig sinnlos. Links und rechts hinter dem Kopf sind die außen befindlichen Kiemen zu erkennen. Sie sind rötlich gefärbt, da sie vom Blutkreislauf durchflossen werden.

Eine besonders interessante Tatsache ist, dass Grottenolme, wenn sie bei Licht aufwachsen sowohl Augen als auch Hautpigmente entwickeln. Diese Fähigkeit ist offensichtlich aus einer früheren Stufe der Evolution erhalten geblieben.

Ein Grottenolm hat je zwei Arme und Beine. Er erreicht etwa eine Länge von 17 bis 26 cm und 20 g Gewicht. Grottenolme werden über 100 Jahre alt. Sie können bis zu sechs Jahre ohne Nahrung auskommen.

Dieses Lebewesen war auch Charles Darwin bekannt, der in Kapitel 5 seines Buches  The Origin of Species, Effects of Use and Disuse, darüber schreibt.

Die slowenische Regierung hat im Laufe des 20. Jahrhunderts vielen Forschungsinstitutionen auf der Welt Grottenolme zur Verfügung gestellt. Unter anderem sind dies:

Weiterhin wurden Grottenolme in folgenden Höhlen ausgesetzt, wo sie auch heute noch zu finden sind:


Siehe auch


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