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Syrauer Drachenhöhle
Touristische Informationen:
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| Bild: Lageskizze der Höhle. © Gemeindeverwaltung Syrau. |
| Ort: |
A9 München-Berlin, Ausfahrt Schleiz, ca. 25km B282 Richtung Plauen.
Über die Autobahn A72 Hof-Chemnitz Ausfahrt Plauen Ost oder Pirk,
von Plauen B92 und B282, 8km bis Syrau.
Nächster Flugplatz ist Hof ca 30km.
26km N Hof. Im Stadtgebiet von Syrau.
(45,Na45)
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| Öffnungszeiten: |
Apr-Okt tägl 9:30-17,
Nov, Feb, Mär tägl 10-16,
Dez, Jan auf Anfrage,
[2006]
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| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 4,50, Kinder (4-14) EUR 2,50, Familie (2+n) EUR 12,60.
Gruppen (15+): Erwachsene EUR 4, Kinder (4-14) EUR 2.
[2006]
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| Typ: |
Karsthöhle,
Höhlensystem, Oberes Devon
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| Licht: |
elektrisch
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| Dimension: |
L=550m.
Großer See: L=28m, B=10m, T=2m.
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| Führungen: |
L=350m, D=40min, St=81, V=40.000/a [2005].
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| Literatur: |
Die Syrauer Drachenhöhle, Hrsg: Rat der Gemeinde Syrau, Plauen, 1985
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| Adresse: |
Drachenhöhle Syrau, Höhlenberg 10, 08548 Syrau (Vogtland), Tel: 037431-3735, Fax: 037431-80912.
E-mail:
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| Stand: | $Date: 2007/10/03 18:22:56 $ |
Geschichte
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| Bild: Eingangsgebäude der Drachenhöhle. |
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| 14-MAR-1928 | Entdeckung bei Steinbrucharbeiten, im gleichen Jahr noch Ausbau und elektrische Beleuchtung. |
| 28-Sep-1928 | eröffnung der Schauhöhle. |
| 1929 | Veröffentlichung des ersten Höhlenführers. |
| 1929 | Entdeckung des Irrgarten wegen niedrigem Wasserstand in einem der Seen. |
| 1934 | Ausbau des Irrgarten und Anschluß an den Führungsweg. |
| 1980 | Beginn der Erkundung der wassererfüllten unteren Stockwerke. |
| 1985 | Neugestaltung der Eingangshalle mit Ausstellung. |
Bemerkungen
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| Bild: Grundriß der Höhle. © Gemeindeverwaltung Syrau. |
Die Drachenhöhle wurde im ehemals Walther'schen Steinbruch
entdeckt, nachdem die Arbeiten dort schon eingestellt worden waren.
Nur dem Bruchmeister Ludwig Undeutsch hatte man
die Arbeit weiter gestattet, um ihn nicht erwerbslos zu machen.
Der Steinbruch ist heute ein kleiner Stadtpark, es wurde eine
Freilichtbühne angelegt.
Die Höhle in Syrau dürfte mit 199 Tagen von der Entdeckung bis zur
Eröffnung der ausgebauten Höhle wohl eine der am schnellsten
erschlossenen Höhlen sein.
Dies lag an der damaligen Arbeitslosigkeit.
Die Stadt schuf durch den Ausbau kurzfristig Arbeitplätze.
Andererseits hoffte man durch die Belebung des Tourismus weitere Einnahmequellen
zu erschließen.
Die Höhle ist labyrinthartig angelegt und besitzt mehrere Höhlenseeen.
Diese verschiedenen Seen sind alle miteinander verbunden und haben so nach dem
Gesetz kommunizierender Röhren immer den gleichen Wasserstand.
Der größte der Seen davon ist der Große See.
Sein Wasser ist sehr klar und hat durch den hohen Kalkgehalt eine grüne
Farbe.
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| Bild: diese Sinterfahne ist der wohl eindrucksvollste Tropfstein der Höhle. © Gemeindeverwaltung Syrau. |
In einem besonders trockenen Jahr sank der Wasserspiegel so stark, daß
der Irrgarten hinter dem Nixensee entdeckt wurde.
Er wurde mit Wegen und Licht ausgebaut.
Dazu mußte die Wasseroberfläche durch abpumpen niedrig gehalten
werden.
Da die Wege aber sehr eng sind und dieser Teil außerdem eine Sackgasse
ist, wird er heute nicht mehr geführt.
Die Höhle besitzt kaum Sinterbildungen.
Allerdings ist das Elefantenohr, eine 50cm lange
Sinterfahne, besonders schön.
Daneben weist die Höhle auch
Excentriques auf.
Sie sind aber nicht beleuchtet und es wird während der Führung nicht
darauf hingewiesen.
Die schönsten befinden sich im Gang vom Kristallsaal zur
Schatzkammer an der Decke.
Durch die sehr starke Verunreinigung der oberdevonischen Flaser- und Knotenkalke
durch Tonminerale haben sich bei der Entstehung der Höhle
große Mengen an Höhlenlehm gebildet.
Dieser Lehm und seine verschiedenen Ablagerungsformen sind eine besondere
Sehenswürdigkeit.
Informationen und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Gemeindeverwaltung
Syrau.
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| Syrauer Drachenhöhle Gallerie |
Siehe auch