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| Bild: der letzte Raum der Höhle ist gleichzeitig auch der größte. |
| Ort: | 10km S Reutlingen, 3km NW Genkingen. Zufahrt von der Straße Genkingen-Schloß Lichtenstein-Großengstingen, links ab. (73,Kb58) |
| Öffnungszeiten: | März Sa, So, Fei 9-17. April bis Oktober täglich 9-17:30. November Sa, So, Fei 9-17. [2007] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 3, Ermäßigt EUR 2,50, Kinder (6-14) EUR 2, Kinder (0-5) frei, Familie (2+*) EUR 8. Gruppen (20+): Erwachsene EUR 2,50, Kinder (6-14) EUR 1,50. [2007] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch. |
| Dimension: | L=814m. |
| Führungen: | L=380m, D=30min, V=53.000/a [2005]. Ungeführte Besichtigung. |
| Literatur: | Wilhelm Hauff: Lichtenstein. |
| Adresse: |
Gemeinde Sonnenbühl, Hauptstraße 2, 72820 Sonnenbühl, Tel: 07128-925-0, Fax: 07128-92550.
E-mail: Höhle: 07128-925-18. |
| Stand: | $Date: 2007/10/03 18:22:55 $ |
| 1486 | erste Nennung der alten Nebelhöhle. | |
| 1517 | erster Teil der Nebelhöhle auf der Genkinger Markung entdeckt. | |
| 04-AUG-1803 | Besuch durch den Kurfürst Friedrich I. von Württemberg. | |
| 1803 | Ausbau durch den Kurfürst Friedrich I. von Württemberg. | |
| 1920 | Entdeckung eines neuen Teils durch Kopp und Rau. | |
| 1924 | elektrische Beleuchtung. |
Seit dem Besuch des Kurfürsten Friedrich I. von Württemberg im Jahr 1803 wird an der Nebelhöhle das traditionelle Nebelhöhlenfest am Pfingstmontag gefeiert.
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| Bild: der abgesägte Stalagmit. An der Schnittfläche sieht man schön den Schichtenaufbau. |
Die Höhle ist berühmt für ihre zahlreichen schönen Sinterbildungen. Diese hatten allerdings durch die früheren Besichtigungen mit Fackeln eine schwarze Rußschicht bekommen. Seit die Höhle elektrisch beleuchtet wird können die Sinterbildungen ungestört weiterwachsen. Durch die - inzwischen von einer dünnen Sinterschicht überzogene - Rußschicht ergibt sich ein ganz besonderes Aussehen.
Ein großer Stalagmit wurde nach dem zweiten Weltkrieg abgesägt und beim Wiederaufbau des Stuttgarter Schlosses als Wandverkleidung verwendet. Die glatte Sägefläche bietet einen interessanten Blick in das Innere eines Stalagmiten und zeigt, daß er fast wie ein Baum Jahresringe besitzt. Im Gegensatz zu einem Baum entsprechen diese natürlich nicht je Ring einem Jahr, sondern entsprechen Perioden mit unterschiedlicher Wasserzufuhr.
Nach einer Sage soll sich Herzog Ulrich von
Württemberg vor seinen Feinden hier versteckt haben.
In dem 1826 erschienenen Roman Lichtenstein von
Wilhelm Hauff
(*29.11.1802, +18.11.1827) werden tatsächliche Ereignisse und
fantasiereiche Ausschmückungen zu einer spannenden Abenteuergeschichte
verbunden.
Wilhelm Hauff
gab außerdem eine berühmte
Märchensammlung
heraus.
Seine große Bedeutung für diese Gegend würdigt das
Wilhelm-Hauff-Museum im benachbarten Lichtenstein-Honau
(Sa, So, Fei 14-17 und nach Vereinbarung, Tel: 07129/4277).
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| Nebelhöhlen Gallerie |
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