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| Bild: Das Höhlenhaus. |
| Ort: | A3 Ausfahrt Limburg, 22km auf der B49 bis Weilburg. A45 Ausfahrt Wetzlar, 24km auf der B49 bis Weilburg. A5 Ausfahrt Gießen, 48km auf der B49 bis Weilburg. Von Weilburg über B456 und L3025 nach Kubach. Die Höhle befindet sich 1km spdlich von Kubach an der Straße nach Weinbach. (46,Ib46) |
| Öffnungszeiten: |
19-MÄR bis 01-NOV Mon-Frei 14-16, letzte Führung 16, Sam, Son 10-17, letzte Führung 17. [2005] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 3,50, Kinder (6-18) EUR 2,50, Kinder (3-5) EUR -,50, Kinder (0-3) frei, Studenten EUR 2,50, Schwerbehinderte EUR 2,50, Höhlenforscher EUR 2,50. Gruppen (20+): Erwachsene EUR 2,80, Schüler EUR 2, Studenten EUR 2, Schwerbehinderte EUR 2. Museum (ohne Höhle): pro Person EUR 1. [2005] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | L=200m, HU=65m, St=347, H=85%rel. GR: H=30m, L=120m, B=26m. |
| Führungen: | L=500m, D=45min, V=40.000/a [200?]. |
| Literatur: | o.A. (1979): Führer durch die Kubacher Kristallhöhle, Hrsg: Höhlenverein Kubach e.V., 1979 |
| Adresse: | Höhlenverein Kubach e.V., Weilbergstraße 29, 35781 Weilburg-Kubach, Tel: +49-6471-94000. |
| Stand: | $Date: 2007/10/03 18:22:55 $ |
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| Bild: Die Höhle ist eine Spaltenhöhle. |
| 1881 | wird beim Phosphoritbergbau eine prächtige Tropfsteinhöhle angefahren, dessen Lage in Vergessenheit gerät. | |
| 1906 | Erwähnung einer Tropfsteinhöhle in einem Zeitungsartikel und einem bergamtlichen Gutachten unter dem Namen Polsterhöhle. | |
| 1972 | Schröder setzt sich die Wiederfindung dieser Höhle zum Ziel. | |
| 1974 | Entdeckung von zwei, bisher unbekannten Höhlen, u. a. der Kristallhöhle, bei den Bohrungen. | |
| 1975 bis 1980 | Ausbau der Höhle. | |
| 1981 | Einweihung, 73.000 Besucher im ersten Jahr. |
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| Bild: Die Calzitkristalle, die zum Namen der Höhle führten. |
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| Bild: Der Eingangsstollen. |
Bei dieser Höhle handelt es sich um die einzige Kristallhöhle in Deutschland. Zusätzlich zu Sinterbildungen sind große Teile der Wände mit unzähligen Calzitkristallen überzogen. Diese schneeweißen und glitzernden Kristalle sind die Besonderheit der Kubacher Kristallhöhle.
Man kann zwei Phasen der Mineralisation unterscheiden. Die ältere hat nichts mit der Höhlenbildung zu tun. Es handelt sich um eine hydrothermale Mineralbildung in primären Klüften und Hohlräumen. Es entstanden hauptsächlich Siderit (FeCO3), Ankerit (Ca(Fe++,Mg,Mn)(CO3)2) und rhomboedrischer Kalzit (CaCO3). Durch die Höhlenbildung kommen die Kristalle in der zweiten, jüngeren Phase mit Sauerstoff in Berührung. Dabei oxidieren und verwittern sie. Außerdem kommt es in dieser Phase auch zur Bildung von Sinter.
Die Höhle wurde erst sehr spät entdeckt und mit sehr großem Aufwand zugänglich gemacht. Dies ist neben dem großen Engagement der Beteiligten wohl auch auf die Nähe zur Großstadt Frankfurt zurückzuführen, die ein großes Besucherpotential bietet. Die Kubacher Kristallhöhle ist die einzige Schauhöhle in weitem Umkreis.
Die Suche nach der Höhle basierte auf alten Unterlagen, in denen eine Polsterhöhle beschrieben wird. Allerdings wurde diese Höhle nicht entdeckt, sondern neue, unbekannte Hohlräume. Die Suche nach der vergessenen Polsterhöhle wird weiter fortgesetzt.
Ein künstlicher Stollen führt vom Eingangsgebäude bis auf das Niveau der Höhle hinab. Herz- und Kreislaufkranken oder gehbehinderten Personen wird von einer Besichtigung abgeraten, da zahlreiche Treppenstufen zu überwinden sind. Im Obergeschoss des Höhlenhauses befindet sich ein Höhlenmuseum, der Eintritt ist im Höhleneintritt enthalten.
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