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| Bild: das Eingangsportal mit seinem außergewöhnlichen Profil. |
| Ort: | A44 Ausf Erwitte/Anröchte, B55 14km bis Warstein, in Warstein rechts ab nach Hirschberg, Beschilderung Tropfsteinhöhlen/Tierpark, nach 2km links der Straße, Parken beim Waldhotel Tropfsteinhöhle, 10min./350m Fußweg. (35,Ib40) |
| Öffnungszeiten: |
01-APR bis 30-NOV täglich 9-17, Führungen halbstündlich. 01-DEC bis 31-MAR Mo-Sa 10-12, 14-16, So+Fei 9-16. [2007] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 4, Kinder (0-16) EUR 2. Gruppen (15+): Erwachsene EUR 3,50, Kinder (0-16) EUR 1,50. [2007] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | GR: L=1200m, B=20m, H=25m. |
| Führungen: | L=400m. D=40min, V=37.000/a [2005]. |
| Fotografieren: | |
| Zugänglichkeit: | |
| Literatur: | Franz Adolph Roters (1973): Die Bilsteinhöhlen in Warstein, Hrsg. SGV-Abteilung Warstein. |
| Adresse: |
Bilsteinhöhle, Im Bodmen, 59581 Warstein, Tel: +49-2902-811 und +49-2902-2731 (Höhlenführer).
E-mail: Stadtverwaltung Warstein, Dieplohstr. 1, 59581 Warstein, Tel: +49-2902-81-0, Fax: +49-2902-81-216. E-mail: |
| Stand: | $Date: 2011/12/13 09:16:37 $ |
| 1887 | Entdeckung der Höhle durch einen Waldarbeiter, der im Auftrag des Verschönerungsverein Warstein Fußwege anlegte. | |
| 1888 | Grabung durch Carthaus. | |
| 1888 | Eröffnung als Schauhöhle. | |
| 1928 | Grabung durch Andree. |
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| Bild: ein alter Stich der "Tropfsteinhöhle bei Warstein". |
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| Bild: Tropfsteinbildungen. |
Die Bilsteinhöhle wird von einem Bach durchflossen. Dieser Bilstein-Bach verläuft oberirdisch, verschwindet bei erreichen des Kalks in Schlucklöchern (Ponoren) und tritt nach 300m in 2 Quellen wieder zutage. Dazwischen ist er für die Bildung von Höhlen verantwortlich.
Oberhalb der Schlucklöcher befinden sich drei kleine Höhlen, die Kulturhöhlen, die schon länger bekannt waren. Bei Grabungen wurden hier Funde aus der Altsteinzeit gemacht. Dabei wurde auch in einer der Höhlen eine Fortsetzung gefunden, die heutige Bilsteinhöhle.
Die Bilsteinhöhle besitzt mehrere Stockwerke. Allerdings können nur zwei obere, fossile Stockwerke der Höhle besichtigt werden. Das unterste Stockwerk ist aktiv und wird von dem erwähnten Bach durchflossen, allerdings nicht ganzjährig, im Sommer und Herbst trocknet er meist aus.
Die Höhle besitzt einige schöne Tropfsteinbildungen, die sich zum Teil direkt auf dem Führungsweg befinden, so dass man bei der Führug regelrecht durch sie hindurchgeht. Die Haupthalle hat eine recht verwinkelte Form und wird während der Führung mehrfach durchquert. Treppen erlauben dabei den Wechsel in ein tieferes Stockwerk und zurück. Besonders beeindruckend ist jedoch das Profil des Eingangs. Offensichtlich durch Erosion, also ein fließendes Gewässer, entstanden, hat dieser Gang eine flache Ausbuchtung nach rechts und links.
Außer der Bilsteinhöhle sind noch mehrere andere Höhle in diesem Gebiet bekannt. Der Hohle Stein ist eine alte Kulturhöhle an der Lürmecke. An der 422 m N.N. hohen Hohen Liet befindet sich das System der Liethöhlen.
Die Umgebung der Bilsteinhöhle hat eine komplizierte geologische Struktur. Der Kalk steht im Kern eines Sattels an, wie das im Sauerland und im Bergischen Land häufig vorkommt. Dieser Sattel ist aber sehr kompliziert aufgebaut. Er weist eine Schuppenstruktur und mehrere Überschiebungen auf. Die Bilsteinhöhle liegt am Rand dieses Kalkgebiets, wodurch es zu interessanten Erscheinungen kommt.
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| Bilsteinhöhlen Gallerie |
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