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Klausenhöhle


Touristische Informationen:

Ort: Kordel. Südlich der Burg Ramstein im Wald.
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
[2008]
Eintrittspreise: frei.
[2008]
Typ:  Höhlenhäuser
Licht: nicht notwendig/Taschenlampe mitbringen
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information, Moselstr. 1, 54308 Langsur-Wasserbilligerbrück, Tel: +49-6501-602666, Fax: +49-6501-605984. E-mail: contact
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Stand:$Date: 2015/08/30 22:00:05 $

Geschichte


Bemerkungen

Die Klausenhöhle ist eine Klufthöhle mit dem typischen Spitzbogen-Profil. Die 10m lange Höhle wurde offenbar als Wohnhöhle eingerichtet, die Höhle soll bis ins 18. Jahrhundert von einem Eremit bewohnt gewesen sein. Balkenlöcher in den gegenüberliegenden Höhlenwänden in etwa 2m Höhe sind Überreste einer Zwischendecke, die die Höhle in zwei Stockwerke einteilte. Man nimmt an, dass der obere Raum als geschützte Schlafstätte des Einsiedlers diente und mit einer Leiter zu erreichen war. Der untere Raum besitzt eine Rundbogennische die als Andachtsraum benutzt wurde, sie ist mit einem eingeritzen Strahlenkranz verziert. Darüber befindet sich eine Galerie mit einer wohlproportionierten Fensteröffnung, ein natürliches Loch in der Außenwand des Felsens wurde erweitert. In den Fensterrahmen und außen in der Westseite sind primitive Gesichter eingemeißelt. Auch an der linken Seite des Höhlenportals und in eine vorspringende Felsensäule ist eine große Anzahl von Fratzen aller Art eingehauen.

Zur Verwendung der Höhle als Einsiedelei gibt es nur wenige belegte Details. Viele Geschichten sind Fantasie oder Legenden. So ist auch die Geschichte, dass die Gesichter exorzistischen Zwecken dienten erst zum Ende des zweiten Weltkriegs entstanden. In dieser Zeit suchten die Menschen in der Höhle Schutz und sie wurde so von den Einheimischen stärker wahrgenommen. Ein andere Theorie, dass es sich um Neidköpfe handelt, die böse Geister fernhielten, ist zwar durchaus naheliegend aber nicht belegt.

Der Name Klause kommt aus dem Lateinischen (claudere = schließen) und bedeutet etwas Verschlossenes oder Abgeschlossenes. In diesem Fall steht es für einen Aufenthaltsort eines Mönches, einer Nonne oder eines Einsiedlers, der Abgeschiedenheit gewährleistet. Der Ort diente über Jahrhunderte Einsiedlern dazu, nach dem großen Vorbild des hl. Antonius ein frommes Leben zu führen.


Siehe auch


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