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Wille Gottes Thalheim


Touristische Informationen:

Ort: Thalheim, hinter dem Sportpark.
Öffnungszeiten: Einmal im Monat Sa 14-17.
Contact Klaus Schröpel for details.
[2011]
Eintrittspreise:  
Typ: Arsenkies
Licht: elektrisch
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Bergbauverein Thalheim e. V., Klaus Schröpel, Bahnhofstraße 3a, 09380 Thalheim, Tel: +49-3721-85157, Fax: +49-3721-85157. E-mail: contact
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Stand:$Date: 2015/08/30 22:00:02 $

Geschichte

 
1510erste urkundliche Erwähnung der Fundgrube in der Hell.
1618Bergwerk geschlossen.
1799Wille Gottes Stolln durch den Thalheimer Erbrichter Johann Gottlieb Kunz eröffnet.
1815an das Arsenikwerk verkauft.
1846Grube geschlossen.
1994Erforschung und Erschließung durch den Bergbauverein Thalheim e.V..
1998Als Schaubergwerk eröffnet.

Geologie


Bemerkungen

Der Wille Gottes Stolln wurde durch den damaligen Thalheimer Erbrichter Johann Gottlieb Kunz im Jahr 1799 eröffnet. An dieser Stelle hatte bereits ein Bergwerk bestanden, die Fundgrube in der Hell, die jedoch keinen wirtschaftlichen Erfolg hatte. Damals wurde nach Silbererz gesucht und wenig gefunden. Die neue Grube baute dagegen Arsenkies ab, ein Erz aus Arsen, Eisen und Schwefel. Der Arsenkies war von besonderer Güte und erhielt deshalb den Sondernamen Thalheimit. Das Bergwerk war sehr erfolgreich und ergiebig.

Das Erz wurde an das Arsenikwerk in Geyer verkauft, das auch als Gifthütte bekannt war. Dort wurde der Arsenkies durch rösten zu Arsenik verarbeitet. Arsenik wurde als Rattengift, Holzschutzmittel und Saatgutbeize verwendet.

Nach dem Tod von Kunz wurde es von seiner Witwe 1815 an das Arsenikwerk verkauft. Weitere 10 Jahre florierte der Abbau, dann folgte ein langsamer Niedergang und schließlich wurde die Grube 1846 geschlossen.

Seit 1993 wurde die Grube vom Bergbauverein Thalheim e.V. erforscht und zum Schaubergwerk ausgebaut. 1998 wurde das Schaubergwerk eröffnet.


Siehe auch


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