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Scholmzeche - Aufrichtigkeit


Touristische Informationen:

Ort: Bad Liebenberg, Wilhelmibrücke im Kurpark.
Öffnungszeiten: Ganzjährig Di, Fr, Sa 15.
Schulferien täglich 15.
[2011]
Eintrittspreise:  
Typ:  Kupfer
Licht: elektrisch
Dimension:  
Führungen: L=250m.
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Besucherbergwerk Scholmzeche - Aufrichtigkeit, Ritscherstraße 4, 37431 Bad Lauterberg
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Stand:$Date: 2015/08/30 22:00:01 $

Geschichte

 
1710-1718Aufrichtigkeit Tiefer Stollen angelegt.
1837Eisenstein-Suchort der Scholmzeche angelegt.
1940erScholmzeche zu Luftschutzzwecken genutzt.
1989Besucherbergwerk eröffnet.

Geologie

Da es sich bei den beiden Bergwerken hier um einen Wasserlösungsstollen und einen Suchstollen handelt kann man eigentlich nicht vom Abbau eines bestimmten Erzes sprechen. Das umgebende Gestein sind oberdevonische Grauwacken und Tonschiefer. Darin eingebettet sind Schwerspatlinsen und Gänge mit verschiedenen kupferführenden Sandtrümern. Tatsächlich ist der Tiefe Stollen der einzige untertägige Aufschluss eines Kupererzganges im gesamten Revier.


Bemerkungen

Das Besucherbergwerk Scholmzeche - Aufrichtigkeit sind genau betrachtet zwei Bergwerke. Das ältere ist der sogenannte Tiefe Stollen der Grube Aufrichtigkeit. Dieser Wasserlösungsstollen wurde zwischen 1710 und 1718 aufgefahren. Ein Wasserlösungsstollen oder Erbstollen dient primär zur Ableitung von Grubenwässern. Auf der Stollensohle war ein hölzernes Gerenne verlegt worden, eine Rinne die zur Wasserführung diente. Die Scholmzeche ist ein Suchstollen, der auf der Suche nach Eisenstein angelegt wurde. Da man nicht fündig wurde, wurde er wiede stillgelegt. Der Stollen wurde aber während des zweiten Weltkriegs zum Luftschutzkeller für die Gemeinde Bad Lauterberg ausgebaut. Diese beiden Stollen sind durch einen sogenannten Verbindungsort oder Querschlag miteinander verbunden, dem Ließmann-Stollen.

Das Schaubergwerk befindet sich in der Ortsmitte von Bad Lauterberg, allerdings hinter dem Kurpark auf der anderen Seite der Oder. Am besten ist es zu erreichen wenn man der Beschilderung Kurzentrum folgt und dort parkt. Man kann nun direkt die Oder über einer Staumauer der Königshütte, des ehemaligen Königlichen Hütten- und Eisenwerks, überqueren und der Oder flußaufwärts folgen. So erreicht an zuerst den Ausgang des Tiefen Stollens mit dem hölzernen Förderturm aus dem Luttertal, dann den Eingang an der Wilhelmibrücke. Wenn das Kurzentrum geöffnet ist, kann man dort ein kleine Ausstellung mit Bergbauutensilien wie Geleucht und Markscheiderutensilien besichtigen. Durch den Kurpark erreicht man direkt die Wilhelmibrücke. Neben dem Schaubergwerk ist auch die Königshütte sehenswert.


Siehe auch


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