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Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln"


Touristische Informationen:

Ort:  
Öffnungszeiten:  
Eintrittspreise:  
Typ:  
Licht: elektrisch
Dimension:  
Führungen:  
Fotografieren:  
Zugänglichkeit:  
Literatur:  
Adresse: Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln", Sehmatalstraße 15, 09488 Wiesa/OT Schönfeld, Tel: 03733-52979, Fax: 03733-542631. E-mail: contact
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Stand:$Date: 2015/08/30 22:00:00 $

Geschichte

 
1733beginn des Abbaus von Silber und Cobalt.
1857Abbau eingestellt.

Geologie


Bemerkungen

Das Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln" bei Annaberg-Buchholz ist benannt nach einem Bergherrn, der einst sein Besitzer war. Das Bergwerk war über viele Generationen in Betrieb und wurde Mitte des 19ten Jahrhunderts geschlossen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es wieder eröffnet, und zwar von der SDAG Wismut auf der Suche nach Uranerz. In wenigen Jahren wurden etwa 40 Tonnen Uranerze abgebaut, dann wurde das Bergwerk endgültig geschlossen.

Das Bergwerk wurde in den 1970er Jahren wieder geöffnet, vom neu gegründeten Verein XXX. Dieser erschloss das Bergwerk und eröffnete ein Schaubergwerk. Dazu wurden auch Ausstellungsstücke von anderen Bergwerken der Umgebung gesammelt. Heute hat das Bergwerk ein Freigelände mit verschiedenen Berkwerkszügen, Hunten, Bohrlafetten und anderem Großgerät aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Vom Eingangsgebäude, wo die Besucher Helm und Schutzumhang anlegen, fährt man mit einer elektrischen Grubenbahn XXXm ein. Vom Bahnhof im Berg führt ein gerader Stollen der Wismut bis zu einer Stelle an der der Altbergbau angeschnitten wurde. Von dort folgt der Führungsweg diesem historischen Stollen. Nach etwa XXXm erreicht man das Ende des Stollens und kehrt den gleichen Weg zurück.

Der Teil des Bergwerks, der von der Wismut in den 1950er Jahren vorgetrieben wurde ist recht geräumig. Die Vortriebsmethode war klassische Sprengung, bei denen eine Schicht jeweils vor Ort das Material abtransportiert. Ist der Platz frei werden mit Bohrmaschinen Löcher in die Felkswand gebohrt und mit Sprengstoff versehen. Von einem sicheren Rückzugsort wird gezündet. Der Gang ist nun mit gifigen Gasen der Sprenung erfüllt, die Schicht fährt aus und die Bewetterung transportiert die Giftigen Gase ab bis die nächste Schicht eintrifft und der Zyklus von vorne beginn. Der geräumige Stollen dient als eine Art unterirdisches Museum und viele der mit Druckluft betriebenen Geräte werden vorgeführt. Meist jedoch mit reduziertem Druck und damit auch geringerer Lautstärke als während des aktiven Abbaus. Dennoch ist der Krach meist Ohrenbetäubend.

Der historische Bergbau war für die Wismut ein Hindernis, Funde wurden zerstört und nicht gesichert. Eine historische Wasserkunst wurde so zerstört, wurde jedoch vom Verein teilweise rekonstruiert. Ursprünglich wurde wasser durch eine Zuleitungsstolle von der Oberfläche zugeführt. Über ein hölzernes Wasserrad gelangte es auf ein Zwischenstockwerk von wo es zwei weitere oberschlächtige Wasserräder antrieb. Danach wurde es durch einen Erbstollen wieder aus dem Bergwerk hinaus geleitet. Dieser nahm auch das Wasser auf, das mit der gewonnenen Energie aus tieferen Teilen des Bergwerks herauf gepumpt wurde. Die Kraft wurde über ein hölzernes Gestänge an die in verschieder Tiefe installierten Pumpen übertragen. Das rekonstruierte Rad wird während der Führung ebenfalls vorgeführt, ohne die angeschlossenen Pumpen reicht bereits eine einzige Schaufel voll Wasser um es in Bewegung zu setzen.

Die historische Gang wurde für das Schaubergwerk wohl ganz erheblich erweitert. Er negit sich leicht zur Seite und zwingt die Besucher sich zu bücken war vermutlich aber urspünglich noch deutlich niedriger. Man kann gut die Abbauspuren von Hammer und Eisen sehen. Auch folgt dieser Gang nicht geradlinig dem Plan der Ingeniörs, sondern folgt der Kluft, die das abgeabute Erz enthielt. Er macht zwar keine Knicke, verläuft aber auch nicht gerade aus.


Siehe auch


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