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| 1563 | Schieferabbau erstmal urkundlich erwähnt. |
| 1850 | Beginn des unterirdischen Abbaus. |
| 1860 | ein Ministerialerlass verbietet der Strohdächer. |
| 1860 | Grube "Delle" eröffnet. |
| 1923 | Grube "Delle" geschlossen. |
| 1980 | Dokumentarfilm "Schiefer in und um Raumland". |
| 1983 | Schaubergwerk eröffnet. |
Der Schiefer wurde vor etwa 350 bis 400 Millionen Jahren während des
Mitteldevons abgelagert.
Das Sedimentgestein besteht aus Ton, der ganz langsam auf dem Grund eines
stillen Meers abgelagert wurde.
Durch die Absenkung und den daraus resultierend Druck und Temperatur wurde der
Ton in Tongestein umgewandelt.
Schiefer läßt sich leicht spalten, was erlaubt dünne Platten
herzustellen, die zum Decken von Dächern geeignet sind.
Dieser Schiefer wurde als Sedimentgestein abgelagert, doch es spaltet nicht
entlang der Schichtfugen
Während der variszischen Orogenese wude der Schiefer gefaltet, und das
Rheinische Schiefergebirge gebildet.
Die Deformation des Gesteins führt zu einer sekundären Spaltbarkeit
des Gesteins, welche Schieferung genannt wurde.
Über mehr als 400 Jahre wurde in dem kleinen Dorf Raumland Schiefer
abgebaut.
Zur Blütezeit arbeiteten 450 Männer in 12 Gruben.
Der Schiefer wurde nach ganz Deutschland verkauft, und sogar darüber
hinaus.
Eines der Schieferbergwerke, die Grube "Delle", wurde nun restauriert und als
Schaubergwerk geöffnet.
Es zeigt die Techniken und Werkzeuge des unterirdischen Schieferabbaus.
Schiefer wurde in dieser Gegend seit dem 16ten Jahrhundert im Tagebau abgebaut.
Erst viel später, im Jahr 1850, begann der unterirdische Abbau.
Zuerst wurde nur für den lokalen Bedarf abgebaut.
Auch waren viele Dächer mit Stroh gedeckt, was weniger haltbar, aber viel
billiger war.
Doch in 1850 erfolgte ein Ministerialerlass, der Strohdächer verbot, wohl
wegen der Gefahr bei Feuer.
Darauf boomte der Schieferabbau, und zur Blütezeit arbeiteten 450 Bergleute
beim Schieferabbau.