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| Ort: | Ramsbeck, bei Bestwig. |
| Öffnungszeiten: |
26-DEZ bis APR Di-So 10-17, letzte Einfahrt 16. MAI bis OKT Di-So 9-17, letzte Einfahrt 16. NOV Di-So 10-17, letzte Einfahrt 16. DEZ geschlossen. [2006] |
| Eintrittspreise: |
Erwachsene EUR 7,50, Kinder (4-15) EUR 5, Kinder (0-3) frei, Schwerbehinderte EUR 5. Gruppen (20+): Erwachsene EUR 7, Kinder (4-15) EUR 4,50. Nur Museum: Erwachsen EUR 4, Kinder (4-15) EUR 2, Kinder (0-3) frei, Schwerbehinderte EUR 2. [2006] |
| Typ: |
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| Licht: | elektrisch |
| Dimension: | T=12°C. |
| Führungen: | L=700m + 1,500m Grubenbahn, D=2h, St=40. |
| Literatur: | |
| Adresse: |
Erzbergwerk Ramsbeck, Glück-Auf-Straße 3, D-59909 Bestwig-Ramsbeck, Tel: +49-2905-250. Info: Verkehrsamt der Gemeinde Bestwig, Rathausplatz 1, 59909 Bestwig, Tel: +49-2904-987-166, Fax: +49-2904-987-274. E-mail: |
| Stand: | $Date: 2007/08/09 08:02:31 $ |
| 1500 v.Chr. | erste Bergbauaktivitäten in der Bronzezeit. | |
| 1518 | Erste urkundliche Erwähnung des Ramsbecker Bergbaus. | |
| 1559 | Verleihung der Bergfreiheit. | |
| 1759 | Prägung des Ramsbecker Ausbeutetalers. | |
| 1815 | Zusammenfassung der Einzelgruben zur Ramsbecker Gewerkschaft. | |
| 1850 | Kauf durch den Rheinisch-Westfälischen Bergwerkverein. | |
| 1854 | Kauf durch die Stollberger Gesellschaft. | |
| 1855 | Konkurs der Stollberger Gesellschaft. | |
| 1923 | Einstellung des Betriebes wegen Inflation und Weltwirtschaftskrise. | |
| 1933 | Wiedereröffnung. | |
| 1945 | Schließung nach dem zweiten Weltkrieg. | |
| 1946 | Wiedereröffnung. | |
| 1947 | Modernisierung. | |
| 1960 | Bau der weltweit größten Untertagefördermaschine. | |
| 1971 | Einführung der Gleislostechnik. | |
| 31-JAN-1974 | Förderung eingestellt. | |
| 27-AUG-1974 | Eröffnung des Bergbaumuseums. | |
| 1993 | Sonderführungen zum Ramsbecker Dichterz. |
Der Bergbau in Ramsbeck hat eine lange und wechselvolle Geschichte. So wird der erste Abbau von Erz um 1500 vor Christus vermutet, die erste urkundliche Erwähnung ist jedoch erst 1518. Trotz mehrfachem Verkauf der Gruben und Konkurs der Betreiber wurde das Bergwerk nur zwischen den Weltkriegen und kurzzeitig nach dem zweiten Weltkrieg geschlossen. Sie arbeitete bis in die siebziger Jahre und wurde kontinuierlich modernisiert. So wurden riesige Untertagefördermaschinen und die Gleislostechnik eingeführt. Nach dem Ende des Betriebs im Jahr 1974 wurde das Bergwerk im Anschluß in ein Schaubergwerk umgewandelt. Dadurch wurden einige Arbeitsplätze gesichert und zudem viele Maschinen vor der Verschrottung bewahrt.
Bis zur Stillegung wurden in Ramsbeck 13,5 Mio Tonnen Roherz gefördert. Dieses wurde zu Blei/Zinkkonzentrat angereichert, insgesamt 1,5 Mio. Tonnen, aus dem schließlich 800,000 Tonnen Metall gewonnen wurde. Anfang der siebziger Jahre wurde durch die hochgradige Mechanisierung und Rationalisierung mit rund 450 Mitarbeitern jährlich ca. 500,000 - 600,000 Tonnen Roherz mit ca. 20,000 Tonnen Blei-/Zinkmetall gefördert.
Der Besuch in Ramsbeck beginnt mit dem Erzbergbaumuseum, das sich in der Lohnhalle befindet. Das Museum zeigt zahlreiche Maschinen und eine umfangreiche Mineraliensammlung. Der Besucher erhält einen Überblick über die Ramsbecker Bergbaugeschichte. Ein Höhepunkt ist eine vertonte Diaschau.
Das Besucherbergwerk wird zünftig mit Helm und Schutzkleidung befahren. Mit der original Grubenbahn fährt man 1,500m in den Berg hinein, wo man vor Ort die Arbeitsbedingungen des Erzabbaus erfahren kann. Nicht Teil der normalen Führung ist der Besuch des Ramsbecker Dichterz, das nur auf Sonderführungen besichtigt werden kann.
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